Gesundheitsakte
ELGA soll kommen
- NEWS.AT-Umfrage: 61 Prozent sehen mehr Vorteile und befürworten neues System

·Ärzte lehnen ELGA ab
ÖÄK gegen Gesetzesentwurf von Stöger. Forderung nach Prüfung von Alternativen.
Sie fühlen sich sicher: Die Mehrheit der Österreicher steht laut einer NEWS.AT-Umfrage der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) positiv gegenüber. Die Kritikpunkte der Österreichischen Ärztekammer , wie fehlender Datenschutz, Mehraufwand und zu hohe Kosten, teilen rund 61 Prozent der User nicht.
Davon geben 33,7 Prozent (446 Abstimmungen) an, dass ELGA mehr Vor- als Nachteile bringt. Doppelbefunde und Wechselwirkungen gehören dann der Vergangenheit an, so ihr Urteil. 27,8 Prozent (368 Abstimmungen) halten ELGA sogar für dringend notwendig. Für sie ist das Informationssystem ausschließlich vorteilhaft, Probleme aufgrund des Datenschutzes sehen sie nicht.
Über ein Drittel der User zweifelt jedoch stark an der geplanten Gesundheitsakte. Dass sämtliche Ärzte, Apotheker und Krankenhäuser auf ihre persönlichen Daten zugreifen können, bringt für 16,3 Prozent (216 Abstimmungen) zu viele Nachteile mit sich. Sie machen sich Gedanken über den größeren Zeitaufwand für Ärzte, die fehlende Datensicherheit und die hohen Kosten. 22,2 Prozent (294 Abstimmungen) sind der Meinung, dass ELGA uns gläsern macht, den Datenschutz sehen sie nicht gewährleistet.
Ergebnis der Umfrage:
Damit ähnelt das Umfrageergebnis der Befragung des Kommunikationsunternehmens "Oekonsult" zur ELGA. Dort haben sich 81 Prozent dafür ausgesprochen, ausgesuchten Ärzten einen Einblick in die persönlichen Daten zu geben. 19 Prozent bezeichneten das Informationssystem hingegen als "gefährlich und unverantwortlich".
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