Fremdgehen

vonred
Dienstag, 22. November 2011

Affären am Arbeitsplatz

  • Seitensprünge im Job: Frauen stehen auf den Chef, Männer hingegen auf ihre Assistentin

 

Fremdgehen gehört sich nicht - und passiert doch öfter, als den meisten von uns lieb ist. Einer der "beliebtesten" Orte für Affären ist dabei der Arbeitsplatz - schließlich verbringt man mit seinen Kollegen oft mehr Zeit als mit dem eigenen Partner.

In der Arbeit kann es schnell mal zur Sache gehen. Das zeigt nun auch eine neue Umfrage des deutschen Seitensprungportals FirstAffair.de. Knapp 36 Prozent aller Befragten hatten demnach bereits ein erotisches Abenteuer am Arbeitsplatz.

Chefin oder doch die Assistentin?
Aber mit wem wird nun am öftesten angebandelt? Hier gibt es massive, geschlechtsspezifische Unterschiede. Über 21 Prozent der Frauen, die bereits eine Affäre am Arbeitsplatz hatten, hatten eine Liaison mit dem Chef, dagegen nur knapp über 3 Prozent der Männer mit ihrer Chefin. Sie vergnügen sich im Bett (bzw. im Büro) eigentlich lieber mit ihrer Assistentin (14,3 Prozent), während wiederum nur rund 2 Prozent der Frauen den Assistenten vernaschen. Knapp 64 Prozent der Frauen und Männer wollen allerdings am liebsten eine Liaison auf Augenhöhe und flirten deshalb mit einem Kollegen oder einer Kollegin fremd. Ein absolutes No-Go für beide Geschlechter sind Liebeleien mit Kunden (1,9 Prozent) oder Geschäftspartnern (3,8 Prozent).

Affäre als Karrierekatalysator?
Wer glaubt, das Frauen sich vor allem durch tolles Aussehen oder Charme zu einer Büroaffäre hinreißen lassen, täuscht sich. Frauen entpuppen sich laut der Umfrage bei Job-Liebeleien eher als Taktiker: Knapp 12 Prozent hatten eine Affäre mit einem Vorgesetzten, um die eigene Karriere zu pushen. Dagegen versprechen sich nur knapp 2 Prozent der Männer Vorteile im Job von einer Liaison mit der Chefin.

Auf frischer Tat ertappt
Laut Umfrage wurden etwa 12 Prozent der befragten Frauen, aber nur gut 3 Prozent der Männer beim Seitenspringen im Büro auf frischer Tat ertappt. Allerdings war niemand so peinlich vom Auffliegen der Affäre berührt, dass danach ein Jobwechsel in Frage gekommen wäre. Während sich Männer davon überhaupt nicht stören ließen (100 Prozent), gingen Frauen danach zwar vorsichtiger mit dem Thema um, verzichteten aber trotzdem nicht auf Sex am Arbeitsplatz (60 Prozent).

Wo geht's zur Sache?
Immerhin knapp 5 Prozent der Männer hatten Sex in der Abstellkammer des Büros, während aber keine der befragten Frauen einen Seitensprung an diesem Ort gehabt haben will. Das zeigt deutlich, dass Männer und Frauen unterschiedliche Präferenzen für den Ort des erotischen Auswärtsspiels haben. Ganz vorne in der Beliebtheitsskala liegen Hotels bei beruflichen Reisen: 27 Prozent der geständigen Frauen und Männer haben sich einen Business-Trip mit einer Affäre versüßt.

22.11.2011 10:59
Autor:red