Cafe Schwarzenberg

vonapa/red
Montag, 5. Dezember 2011

Kaffeehauskultur

  • Wiens erstes Ringstraßencafé zwischen Oper und Stadtpark wird 150 Jahre alt

 

In Wiens erstem Ringstraßencafé treffen sich Politiker mit Journalisten, Schauspieler mit Theaterdirektoren, Touristen mit WienerInnen - bei traditionellen Kaffeespezialitäten, feinen Mehlspeisen und köstlichen Schmankerln aus der Wiener Küche. Das Café Schwarzenberg ist eines der letzten Ringstraßencafés, das die typische Atmosphäre und die Aufrechterhaltung der Tradition der "Wiener Kaffeehauskultur" fortsetzt. Alles Gute zum 150er!

Ein Besuch in Cafe Schwarzenberg ist immer auch, Eintauchen in eine andere, längst vergangene Zeit. Aus jeder Ecke des Raumes riecht es nach Geschichte. Das Rascheln der Zeitungen, die hitzigen Debatten, die freundlichen Ober und der köstliche Duft frischen Kaffees, das alles macht einen Besuch im Cafe Schwarzenberg so besonders. Es stehen eine Vielzahl von Zeitungen zur Verfügung, die in die typischen Zeitungshalter aus Holz geklemmt sind, ebenfalls Relikte aus der guten alten Zeit. Abgerundet wird das gastronomische und literarische Angebot durch kulturelle Programmpunkte wie Vernissagen, Lesungen oder Konzerte.

Und so entstand das Schwarzenberg
Anno 1861 war man gerade heftig mit dem Bau der schönsten Prachtstrasse Europas beschäftigt. Die Ringstraße nahm langsam Gestalt an - während die Pferdebahn noch vorbeiklingelte und die Offiziere hoch zu Roß die Damen begrüßen - entwickelte sich zwischen heutiger Oper und Stadtpark zum "Korso", einer "Flaniermeile" wie es solche bis dahin nicht gab. In dieser Zeit wurde das Café Schwarzenberg vom Ehepaar Hochleitner eröffnet.

Aufrechterhaltung der Tradition
Heute ist das Café Schwarzenberg eines der letzten Ringstraßencafés, das die typische Atmosphäre und die Aufrechterhaltung der Tradition der "Wiener Kaffeehauskultur" fortsetzt. Hauptaugenmerk liegt auf allerbester Kaffeequalität, die nur durch permanente und sorgfältige Qualitätskontrolle erreicht wird. Von der klassischen Wiener Melange bis zu extravaganten Maria Theresia- oder Pharisäer-Kaffeespezialitäten reicht die "Qual der Wahl". Auch Teeliebhaber werden von der vorhandenen Sortenvielfalt begeistert sein.

5.12.2011 14:32
Autor:apa/red