Martin Stranzl

vonred
Mittwoch, 28. September 2011

Der Verteidiger im Aufwind

  • In Mönchengladbach wieder in der Stammelf. Nationalteam wirklich kein Thema mehr?

 

Lange hatte Martin Stranzl auf seine Rückkehr in die Startelf von Borussia Mönchengladbach warten müssen. Zuerst warf ihn eine Verletzung zurück, dann spielte sein Ersatz Roel Brouwers zu gut. Trainer Lucien Favre sah keinen Grund zu wechseln. "Ich habe mich nur geärgert, dass ich nach sechs Wochen Vorbereitung gleich zum Meisterschaftsstart ausfalle. Und dann gleich fünf Wochen", erklärt Stranzl dazu im "kicker". Jetzt ist der Verteidiger aber wieder mittendrin in seinem Team.

Roel Brouwers musste nämlich selbst wegen einer Verletzung Platz machen. Stranzl nützte seine Chance. "Es war, als wäre ich nie weg gewesen. Es macht Spaß, wenn die Harmonie vorhanden ist und die Abstimmung passt. Ist die Mannschaft intakt, weiß jeder, was er zu tun hat", ist der Österreicher hochzufrieden.

Eine mühsame Wadenverletzung aus der Vorbereitung hatte ihn seinen Stammplatz gekostet. "Ich wusste, dass es im Fußball sehr schnell gehen kann. Deshalb wollte ich auch sofort bereit sein, wenn ich gebraucht werde", erklärte Stranzl über seine Leidenszeit. Jetzt dürfte er wieder gesetzt sein, auch wenn Brouwers wieder fit ist.

Dass die Borussia ihn braucht, bewies die letzte Saison. Stranzl kam in der Winterpause von Spartak Moskau, und damit die Sicherheit in die Defensive der "Fohlen". Der nicht mehr für möglich gehaltene Klassenerhalt gelang. Auch im ÖFB-Team hätte man sicher Verwendung für den Defensiv-Routinier. Dort sagte Stranzl aber ab. Interims-Boss Willi Ruttensteiner ist sich allerdings nicht sicher, ob diese Absage tatsächlich endgültig ist.

28.9.2011 09:33
Autor:red