Missbrauch
Die lange Nacht des ...
- Opferplattform startet Aktion auf dem Stephansplatz gegen Vertuschung und Wegschauen

Betroffene und Prominente erheben in der "Langen Nacht des Missbrauchs" ihre Stimme: Angelehnt an die "Lange Nacht der Kirchen" will die "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt" am 6. Oktober auf dem Wiener Stephansplatz" ein Zeichen gegen die Vertuschung und das Wegschauen setzen.
"Betroffenen und Künstler stehen dagegen auf, dass die katholische Kirche weiter versucht, die systematische Gewalt gegen ihr anvertraute Kinder totzuschweigen. Dagegen, dass die Kirche immer noch hofft, ihre Verbrechen vertuschen zu können", heißt es in der Aussendung der Opferplattform.
Untersützt wird die Aktion von der Inititative Volksbegehren gegen Kirchen-Privilegien und insgesamt 20 Künstlern. Unter den Promis befinden sich die Schauspieler Erwin Steinhauer und Hubsi Kramar, Karikaturist Gerhard Haderer und Kabarettist Leo Lukas. Neben den Prominenten kommen auch Betroffene zu Wort. Sie Verlesen ihre eigenen Texte, anonymisierte Interviews und Medienberichte der vergangenen Jahre.
Als Höhepunkt der Veranstaltung werden Zitate von Kirchenmännern und Opfern auf den Wiener Stephansdom projiziert. Gestartet wird um 17.30 Uhr, um 2.00 Uhr früh soll die "Lange Nacht des Missbrauchs" dann enden.
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