Amy Winehouse

vonapa/red
Sonntag, 18. September 2011

Medizin doch nicht schuld?

  • Mutter widerspricht Vater Mitch: Psychopharmaka nicht für Tod der Tochter verantwortlich

 

Janis Winehouse, die Mutter der Ende Juli gestorbenen Soulsängerin Amy Winehouse, hat bestritten, dass die Einnahme des Medikaments Librium zum Tod ihrer Tochter geführt hat. Ihr Ex-Mann, Amys Vater Mitch Winehouse, hatte in der vergangenen Woche eine entsprechende Theorie aufgestellt.

"Das ist ein Psychopharmakum, das ihr der Arzt gegen Entzugserscheinungen verschrieben hat", sagte Janis Winehouse der deutschen Zeitung "Bild am Sonntag". "Es beruhigt dich, aber es bringt dich nicht um", meinte die gelernte Apothekerin laut Bericht weiter.

Am Tag vor Tod "voller Leben"
Ihre Tochter sei am Tag vor ihrem Tod noch "voller Leben und voller Pläne" gewesen. "Wir plauderten über Haare und über Klamotten. Am nächsten Tag war sie tot." Gleichwohl glaube sie, dass es für ihre Tochter "keinen anderen Weg gegeben" habe. "Amy hat getan, was Amy tun wollte. Irgendwie glaube ich, dass sie das so für sich entschieden hat. Ihr Leben konnte kein anderes Leben sein."

Erste Äußerung der Mutter
Laut "Bild am Sonntag" war es das erste Mal, dass sich Janis Winehouse seit dem Tod ihrer Tochter in der Presse äußerte.

Die 27-jährige Sängerin war am 23. Juli in ihrer Londoner Wohnung gestorben. Eine offizielle, medizinisch bestätigte Todesursache wurde bisher nicht bekannt. Toxikologische Untersuchungen am Leichnam hatten ergeben, dass Amy Winehouse zum Zeitpunkt ihres Todes keine illegalen Drogen genommen hatte.

18.9.2011 18:23
Autor:apa/red


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