Spielverbot

vonapa/red
Samstag, 6. August 2011

Game Over in Norwegen

  • Handel nimmt nach Breivik-Anschlägen "Gewalt-Computerspiele" aus den Regalen

 

Unter dem Eindruck des Doppel-Terroranschags vor eineinhalb Wochen haben norwegische Handelsketten gewalttätige Computerspiele bis auf weiteres aus ihrem Sortiment genommen. Laut einem Bericht des Schwedischen Radios verschwand das vom mutmaßlichen Attentäter Anders Behring Breivik als Zeitvertreib genannte Online-Spiel World of Warcraft sowie rund ein weiteres Dutzend ähnlicher Kriegs- und Gewaltspiele aus den Filialen mehrerer Ketten.

Laut dem Chef der Supermarktkette Coop Norge, Geir Inge Stokke, fiel die Entscheidung aus Respekt für die Opfer der Anschläge. Es gehe nicht darum, die Anwender solcher Spiele zu stigmatisieren, sondern darum, Rücksicht auf die Gefühle der Kunden zu nehmen.

Die Entscheidung, derartige Spiele vorerst nicht mehr zu verkaufen, trafen die jeweiligen Handelsfirmen von sich aus. Nach den Anschlägen haben norwegische Regierungspolitiker, allen voran Ministerpräsident Jens Stoltenberg, wiederholt betont, weiterhin eine offene Gesellschaftspolitik machen zu wollen. Verschärften Gesetzen erteilten Stoltenberg und andere vorerst eine Absage.

6.8.2011 21:48
Autor:apa/red
S/A/R, 03. 08. '11 14:22
Totale Fehlpolitik!
Ein rechtsextremer bringt unzählige Menschen um, behauptet auch noch nicht alleine hier beteiligt zu sein und was macht man als Gegenreaktion?! Spiele verbieten und damit ist dann das Thema natürlich vom Tisch! HIer sollten mal die ganzen rechten Szenen überwacht und ausgerottet werden. Sonst wird sich dies nie ändern. Genau so wie man es mit anderen Menschen anderer Hautfarbe, Religion macht ist plötzlich in der eigenen Nachbarschaft taboo! Bravo Europa!
Wien_1190, 04. 08. '11 11:56
Re: Totale Fehlpolitik!
Egal in welche Richtung, radikales Denken ist immer fehl am Platz!

Dennoch müsste man auch auf die zunehmende Einwanderung achten, denn "nicht alles kann koexistieren"...

In einem vorwiegend christlichen Staat ist leider kein Platz für abertausende Moslems, die ihren Glauben ausleben wollen! Früher oder später kommt es zu Komplikationen, denn niemand (egal welche Nation) lässt sich gerne seiner Kultur berauben!!

Nur das wollen viele Leute anscheinend nicht verstehen... "Multikulti" ist nicht das beste gesellschaftliche Prinzip..., ansonsten gäbe es nicht derart viele Parallelgesellschaften ;)

Meiner Meinung nach sollte man überlegen, Computerspiele verbieten bringt nichts! Man muss offen und vorallem EHRLICH über die Ängste reden, denn diese sind nicht unbegründet!!!