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Mega-Aufbauhilfe
- Japans Parlament gibt 25 Milliarden Dollar für die Beben-Hilfe frei

·Verstrahltes Fleisch
Tiere stammen von Bauernhof in der Nähe des Katastrophen-AKWs in Fukushima
Mehr als drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami hat das japanische Parlament ein Hilfsprogramm über 25 Milliarden Dollar (17,4 Mrd. Euro) verabschiedet. Der Sonderhaushalt soll den Weg frei machen für den Wiederaufbau der zerstörten Region im Nordosten, für den die drittgrößte Volkswirtschaft bereits in zwei Programmen sechs Milliarden Dollar (4,17 Mrd. Euro) bereitgestellt hat.
Finanziert werden sollen die Ausgaben nach Angaben aus Regierungskreisen unter anderem durch die Emission von Wiederaufbau-Anleihen mit einer fünfjährigen Laufzeit und Einsparungen. Ministerpräsident Naoto Kan hat seinen Rücktritt für die Zeit nach der Verabschiedung des Sonderhaushalts in Aussicht gestellt und sich mit diesem Versprechen die Unterstützung des Parlaments für die Milliardenausgaben gesichert. Kan wurde scharf für sein Krisenmanagement kritisiert. Den Zeitpunkt des Rücktritts ließ er offen.
Das Beben der Stärke 9,0 und eine anschließende Flutwelle haben im Nordosten weite Regionen zerstört. Zudem wurde im Atomkraftwerk Fukushima eins in mehreren Reaktoren eine Kernschmelze ausgelöst. Das Gebiet rund um das AKW kann vorerst nicht wiederbesiedelt werden.
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