Smartphone-Boom lässt Kassen klingeln:
Verkauf heuer um 130 Prozent gestiegen
- 44 % aller verkauften mobilen Geräte Smartphones
- Zuwachs von neun Prozent bei Elektrogroßgeräten
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für alle Endgeräte

Der kleine Schritt für den Konsumenten, ist ein großer für die heimischen Händler. Die Rede ist vom Trend zum Smartphone. In den Monaten Jänner bis März stieg der Verkauf im Jahresvergleich um 130 Prozent an. Mittlerweile sind 44 Prozent aller verkauften mobilen Endgeräte Smartphones, was die Kassen der heimischen Händler gehörig zum Klingeln bringt. Stark zugelegt hat auch der IT-Bereich, vor allem Firmen haben sich mit Notebooks, Festplatten und Monitoren eingedeckt, so der Handels-Index des Marktforschungsunternehmens GfK.
Das Smartphone-Wachstum verhilft dem Telekom-Absatz zu einem Plus von 26,9 Prozent auf 104 Mio. Euro. Im IT-Bereich verbesserten sich die Zahlen um 12,3 Prozent auf 229 Mio. Euro, neben dem Geschäftskundenbereich haben sich auch die Verkäufe besonders kleiner Notebooks, Netbooks genannt, an Private ausgezeichnet.
Kauflust zeigten die Österreicher aber auch bei Fotoapparaten. Der Markt legte um neun Prozent auf 62 Mio. Euro zu, wobei sich besonders Digitalkameras und Wechselobjektive stark in Szene setzen konnten.
Zuwachs bei Elektrogroßgeräten
Positiv entwickelten sich laut dem GfK-Index auch Elektrogroßgeräte wie Waschmaschinen und Kühlschränke mit plus neun Prozent (188 Mio. Euro), Elektrokleingeräte wie Staubsauger und Espressomaschinen mit plus vier Prozent (93 Mio. Euro) sowie Bürozubehör wie Beamer und Druckerpatronen mit plus drei Prozent (72 Mio. Euro).
Einen Rückgang verzeichnete der große Markt für Unterhaltungselektronik. Die von der Fussball-WM beflügelten Verkaufszahlen des Jahres 2010 konnten im ersten Quartal dieses Jahres nicht gehalten werden und reduzierten sich um fünf Prozent auf 231 Mio. Euro.
Der "GfK TEMAX Austria" genannte Index bildet den Markt für technische Gebrauchsgüter in Österreich ab. Der Gesamtmarkt ist laut dem Index im ersten Quartal 980 Mio. Euro schwer, was ein Plus von 6,6 Prozent bedeutet. (apa/red)
