Hat Angela Merkel sich zu sehr gefreut?
Bin-Laden-Sager wird ein Fall fürs Gericht
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Hat Angela Merkel sich zu sehr über den Tod von Al-Kaida-Chef Bin Laden gefreut? Ein Hamburger Richter hat die deutsche Kanzlerin Merkel jetzt wegen ihrer offensichtlich bekundeten Freude angezeigt, wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet. Begründet wurde die Anzeige mit Billigung von Straftaten.
Heinz Uthmann, Richter am Hamburger Arbeitsgericht, sieht bei der Pastorentochter Anfangsverdacht einer Straftat nach Paragraf 140 des Strafgesetzbuches. Merkel hatte in ihrer umstrittenen Äußerung gesagt, sie freue sich darüber, dass "es gelungen ist, Bin Laden zu töten".
Auch der CDU-Rechtsexperte Siegfried Kauder, Bruder des Unions-Fraktionschefs im deutschen Bundestag und Merkel-Vertrauten Volker Kauder, hatte Merkel öffentlich kritisiert: "Das sind Rachegedanken, die man nicht hegen sollte. Das ist Mittelalter." Oppositionsvertreter hatten erklärt, für eine deklarierte Christin sei es nicht angemessen, Freude über die gezielte Tötung eines Menschen und dessen Tod zu äußern.
Weiterführende Links:
Hamburger Abendblatt
(apa/red)
