Soldaten landeten am Stephansplatz:
Fallschirmlandung vor verdutzten Passanten
- BILDER: Spektakuläre Übung des Jagdkommandos
Die Passanten am Wiener Stephansplatz staunten am Mittwoch nicht schlecht: Plötzlich setzten fünf Fallschirmspringer des Bundesheer-Jagdkommandos vor ihnen zur Landung auf. Die Aktion fand im Rahmen einer Übung statt, die auch für das Fotobuch "50 Jahre Militärfallschirmspringen" fotografisch festgehalten wurde.
Gegen 10.00 Uhr sprangen die Soldaten von einem Hubschrauber aus 1.500 Meter Entfernung ab. Der Entschluss erfolgte laut Bauer wetterbedingt sehr kurzfristig, wurde aber ordnungsgemäß angemeldet.
Der Absprung über einer dicht bebauten Stadt sei ganz besonders schwierig und auch für die Berufssoldaten eine besondere Herausforderung, so Michael Bauer vom Verteidigungsministerium. In den Häuserschluchten und Innenhöfen würden sich nämlich starke Luftströmungen bilden, die die Fallschirmspringer leicht vom Ziel abbringen können. "Da hat jeder Innenhof eine eigene Thermik."
Die Soldaten müssen in ganz Österreich einsatzbereit sein. So muss es ihnen ebenso möglich sein, auf einem Gletscher zu landen wie auf einem Waldboden oder im Stadtgebiet. Weitere Zielabsprünge gab es bereits unter anderem beim Goldenen Dachl in Innsbruck, beim Grazer Schlossberg, dem Erzberg, der Riegersburg in der Südoststeiermark und nahe der Hundertwassertherme in Blumau.
(apa)
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