Kontrolle im Sekundentakt
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Telematik senkt Kosten
- Leitsystem funktioniert per Satellit in Echtzeit. Abruf wichtiger Daten im Sekundentakt.

Nothegger Transporte aus St. Ulrich am Pillersee, mit mehr als 500 Mitarbeitern eines der größten Unternehmen der Branche in Tirol, kommuniziert mit seinen 350 LKWs im Zehn-Sekunden-Takt und hat so alle wichtigen Daten für sich und seine Kunden ständig verfügbar.
Die Zusammenarbeit mit T-Mobile währt nun schon mehr als drei Jahre. "Wir können uns ein Arbeiten ohne das Telematiksystem gar nicht mehr vorstellen", sagt Projektleiter Walter Steiger von Nothegger. "Wir brauchen ein stabiles und zuverlässiges Netz in ganz Europa. Mit dem Netz von T-Mobile und den Partnernetzen sind wir hochzufrieden und der Service und die Zusammenarbeit ist ausgezeichnet."
Leitsystem per Satellit
Die Daten der Nothegger LKW werden via GPRS-Datenverbindung über Mobilfunk alle zehn Sekunden an die Zentrale in St. Ulrich gesendet und gespeichert. "So wissen wir und unsere Kunden in Echtzeit, wo sich unsere Fracht befindet und wie lange sie bis zum Bestimmungsort braucht", beschreibt Steiger die Vorteile. Die Basis in St. Ulrich fungiert dabei als Leitzentrale. Sie koordiniert die optimale Route und die Frachtaufträge. Transportwege und Restfahrzeiten werden so für den Disponenten und für die Kunden (via Kundenlogin) transparent und auf das Mindestmaß reduziert. "Leerfahrten können wir überwiegend dadurch vermeiden, dass der Disponent für die Rückfahrt passende Frachtaufträge direkt an Bord des LKW übermittelt. Der Fahrer druckt die Auftragsbestätigung aus und braucht sie dann beim Kunden nur noch abzugeben", so der Projektleiter.
Ein Prozedere, das auch bei Kommunikation und Abwicklung viel Zeit und Geld spart. Gemeinsam mit T-Mobile wurde nun ein neues Projekt entwickelt, mit dem auch Ortungsdaten der 350 Auflieger und von 150 Containern jederzeit in der Zentrale verfügbar werden.
Die Lösung im Detail
Die Lösung des Kufsteiner T-Mobile Partners Styletronic hat im Fahrzeug Schnittstellen zum GPS-Empfänger, zu den Motordaten (Drehzahl, Treibstoffverbrauch, Tempomat, Pedalstellungen), zum Tachographen (Personaldaten, Ruhe- und Lenkzeiten), zu Tanksensoren und zu Frachtdaten wie Kühltemperatur.
Die Kommunikation ist bidirektional, das heißt es gibt auch eine Schnittstelle zum Navisystem, das damit von der Zentrale aus mit Daten gefüttert werden kann und die Routenplanung somit direkt aus der Speditionssoftware ins Fahrzeug gelangt. Auch der Fahrer hat Kommunikationsmöglichkeiten, so soll er Fahr- oder Ladeaufträge bestätigen und Vorkommnisse wie Staus oder Pannen melden.
