Mittwoch, 16. Februar 2011

Schattenseiten der Revolution in Ägypten:
Mindestens 365 Tote und 5.500 Verletzte

  • Zahl der Opfer könnte aber noch weiter steigen
  • 18-tägige Unruhen endeten mit Mubarak-Rücktritt

 

Bei den Demonstrationen bis zum Sturz von Ägyptens Präsident Hosni Mubarak sind nach vorläufigen Regierungsangaben 365 Menschen getötet worden. 5.500 weitere Menschen seien während der 18-tägigen Proteste verletzt worden, teilte das ägyptische Gesundheitsministerium laut der offiziellen Nachrichtenagentur Mena in Kairo mit. Die Zahl der Opfer könnte demnach aber noch steigen, da noch nicht von allen Stellen Angaben vorlägen.

Die Proteste in Ägypten hatten am 25. Jänner begonnen und am 11. Februar zum Rücktritt Mubaraks geführt. UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay hatte schon am 1. Februar unter Berufung auf unbestätigte Angaben von 300 Toten seit dem Beginn der Demonstrationen gesprochen.

(apa/red)

16.2.2011 20:09