Schattenseiten der Revolution in Ägypten:
Mindestens 365 Tote und 5.500 Verletzte
- Zahl der Opfer könnte aber noch weiter steigen
- 18-tägige Unruhen endeten mit Mubarak-Rücktritt
·Hat Mubarak mit dem Leben abgeschlossen?
Gestürzter Diktator verweigert Behandlungen
·Nach dem Macht- nun auch der Geldverlust?
Ägypten will Einfrierung des Mubarak-Vermögens
·Ägypten: Militär
setzt Verfassung aus
Parlament aufgelöst. Neuwahlen in 6 Monaten
·Machtübergabe soll
reibungslos ablaufen
Ägypten: Militär gibt der Opposition Garantien
·Die Straße bringt
den Pharao zu Fall
Ägyptens Staatspräsident
Hosni Mubarak tritt zurück
·"Mubarak hat Stimme
des Volkes erhört"
Internationale Reaktionen
auf den Umsturz am Nil
·CHRONOLOGIE des
Aufstands in Ägypten
Vier Wochen Proteste bis
zum Rücktritt Mubaraks
·Abtritt nach fast 30 Jahren an der Macht
Die Chronologie der Karriere von Mubarak

Bei den Demonstrationen bis zum Sturz von Ägyptens Präsident Hosni Mubarak sind nach vorläufigen Regierungsangaben 365 Menschen getötet worden. 5.500 weitere Menschen seien während der 18-tägigen Proteste verletzt worden, teilte das ägyptische Gesundheitsministerium laut der offiziellen Nachrichtenagentur Mena in Kairo mit. Die Zahl der Opfer könnte demnach aber noch steigen, da noch nicht von allen Stellen Angaben vorlägen.
Die Proteste in Ägypten hatten am 25. Jänner begonnen und am 11. Februar zum Rücktritt Mubaraks geführt. UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay hatte schon am 1. Februar unter Berufung auf unbestätigte Angaben von 300 Toten seit dem Beginn der Demonstrationen gesprochen.
(apa/red)
