Skandal um HNO-Ärzte in Österreich: Mediziner kassieren illegale Provisionen ab
- NEWS exklusiv: Hörgeräte-Händler kaufen Patienten
- Erster Fall vor Gericht endet mit brisantem Vergleich

Opticon-Chef Ewald Hofbauer fährt im dieswöchigen NEWS schwere Geschütze auf: "Ich schätze, dass jeder zweite HNO-Arzt in Österreich Vergütungen für die Vermittlung von hörgeschädigten Patienten an Akustik-Händler annimmt. Die Patienten zahlen dabei pro Jahr bis zu 25 Millionen Euro zu viel für Hörgeräte, weil sie von den HNO-Ärzten in die falschen Geschäfte geschickt werden."
Hofbauer klagte zwei oberösterreichische Ärzte - und schloss in diesem Präzedenzfall einen brisanten Vergleich, der NEWS exklusiv vorliegt. Die beiden Ärzte verpflichteten sich darin, keine Vergütungen mehr anzunehmen und keine Patienten mehr zu vermitteln.
Hofbauer wirft im NEWS-Interview vor allem den Marktführern Neuroth, Hansaton und Hartlauer diese Praxis vor und will in den nächsten Wochen Beweise vorlegen. Robert Hartlauer gibt in NEWS zwar Zahlungen an HNO-Ärzte zu, betont aber, dass diese bereits vor zwei Jahren eingestellt wurden.
Noch mehr Infos zum Thema finden Sie im NEWS 04/2011!
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