Zeitung veröffentlicht Sex-Vorwürfe gegen Assange: Hatte mit schlafender Frau Sex
- Soll außerdem Kondom zum Platzen gebracht haben
- Wikileaks-Gründer: "Das ist ein abgekartetes Spiel"

·WikiLeaks hat noch mehr Pfeile im Köcher
Julian Assange kündigt
weitere Enthüllungen an
·"Sehr erfolgreiche Schmutzkampagne"
Assange weist Vorwürfe aus Schweden zurück
·"Es ist toll, wieder frische Luft zu atmen"
Wikileaks-Chef Assange aus der Haft entlassen
·Assange greift Visa, Mastercard und Co. an
Wikileaks-Chef diktierte
Brief aus seiner Zelle
·"Störung nicht durch Wikileaks-Aktivisten"
Hardware-Defekt legt Amazon-Seiten lahm
·"Wir könnten sogar Google lahmlegen"
Wikileaks-Hacker packt
gegenüber NEWS.at aus
·Spionageanklage gegen Wikileaks-Chef?
Anwältin von Assange rechnet mit Schlimmstem
·Wikileaks-Anhänger schlagen zurück
Paypal gibt Gelder nach Cyber-Attacken frei
Schwedens Justiz verlangt nach Medienberichten die Auslieferung von Wikileaks-Gründer Assange, weil er mit einer schlafenden Frau ungeschützten Sex gehabt haben soll. Über diese Details der Vorwürfe berichtet die britische Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf die Stockholmer Polizeiunterlagen zu dem Fall. In Schweden und Großbritannien wird dieser Vorwurf als Vergewaltigung eingestuft.
Eine andere Schwedin wirft Assange dem "Guardian" zufolge vor, dass er beim Sex ein von ihr verlangtes Kondom bewusst zum Platzen gebracht habe. Die "Fräulein A" genannte Schwedin soll er bei anderer Gelegenheit zu von ihr nicht gewünschtem Sex genötigt haben.
"Abgekartetes Spiel"
Der gegen Kaution aus der britischen Abschiebehaft freigelassene Australier sagte am Wochenende, SMS-Mitteilungen zwischen den beiden Frauen und mit anderen würden beweisen, dass die Vorwürfe "ein abgekartetes Spiel" seien. Nach dem "Guardian"-Bericht gingen die beiden Frauen im August gemeinsam zur Polizei, nachdem sie sich über ihre sexuellen Kontakte mit Assange aus der Vorwoche ausgetauscht hatten.
Komplott in Washington
Der 39-Jährige will ausschließlich Sex in gegenseitigem Einverständnis mit beiden Schwedinnen gehabt haben. Er stuft die Anklage als Teil eines Komplotts in Washington wegen der Wikileaks-Enthüllungen geheimer US-Dokumente ein.
(apa/red)
