14.10.2010 14:55

Enttäuschung bei FPÖ-Chef nach Gespräch:
"Der Herr Strache soll nicht weinerlich sein"

  • Bürgermeister erteilt den Freiheitlichen eine Absage
  • Wahlrechtsreform: ÖVP und Grünen halten sich daran

Bürgermeister Häupl hat nach einem ersten Termin mit FPÖ-Chef Strache vier Tage nach der Wahl den blauen Wünschen nach weiterführenden Koalitionsverhandlungen eine Absage erteilt. Es habe keine "inhaltliche Übereinstimmung" gegeben, betonte ein Häupl-Sprecher. Strache beklagte, dass das Treffen "inhaltlich und politisch schlichtweg enttäuschend" verlaufen sei. Das Büro des Bürgermeisters ließ ausrichten, dass Strache nicht weinerlich sein solle.

Es sei wichtig gewesen, eine Gesprächsbasis gefunden zu haben, so der blaue Obmann. Allerdings habe sich die Verweigerungshaltung der SPÖ und deren "Negieren des Wählerauftrags" offensichtlich manifestiert. Häupl habe "klar zum Ausdruck gebracht", dass er keine weiteren Gespräche mit den Freiheitlichen führen wolle, bedauerte Strache.

Wahlrechtsreform: Opposition weiter dafür
Offenbar bastle die Sozialdemokratie an einer Koalition der Verlierer und suche dafür den "billigsten Steigbügelhalter", der sich als erster dazu bereiterkläre, die - noch in Vorwahlzeiten getroffene - oppositionelle Vereinbarung nach einer Änderung des Wahlrechts zu brechen, analysierte der FPÖ-Chef. Gegenüber der APA betonten aber sowohl Grüne als auch ÖVP, an der Vereinbarung zur Abmilderung des mehrheitsfördernden Wahlrechts festzuhalten.

Nachdem eine Regierungsbeteiligung also endgültig nicht mehr im Raum steht, werde die FPÖ eben auf eine "Koalition mit den Bürgern" setzen und dank der "demokratiepolitisch höchst unanständigen Ausgrenzungspolitik" seitens der SPÖ bei der nächsten Wahl weit über 30 Prozent einfahren, prognostizierte Strache.

Strache soll nicht weinerlich sein
Im Büro des Bürgermeisters hieß es, Strache solle nicht weinerlich sein. Den Vorwurf der Ausgrenzung wies Häupl über seinen Sprecher erneut zurück. Wenn man eine Nicht-Regierungsbeteiligung so bezeichnen wolle, sei im Jahr 2000 die SPÖ als stimmenstärkste Partei auf Bundesebene ausgegrenzt worden, hieß es - in Anspielung auf die Bildung der schwarz-blauen Koalition.

(apa/red)

14.10.2010 14:55
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MonaLisa44, 15. 10. '10 19:51
Re: Re: Nicht nötig weinerlich zu sein
Ned umsonst zreißts den smarten Petzie scho bald.
packer, 15. 10. '10 13:24
Neuwahlen
Häupl sollte das Risiko eingehen und über Neuwahlen nachdenken, ich glaube nämlich das dann alle Nichtwähler den Ernst der Lage (Strache) erkannt hätten, und die Wahl dann ganz anders ausgehen würde !!

Ach ja und der Idee Strache als Bürgermeister kann ich überhaupt nichts abgewinnen, Wien würde soviel an Ansehen in der Welt verlieren, das könnten wir uns gar nicht leisten ! Unter so einem Bürgermeister würden wir im Fremdenverkehr so schnell an Boden verlieren, Kongresse würden abwandern usw. Bloß nicht ausprobieren, da können wir nur verlieren.
gaby47, 17. 10. '10 10:32
Re: Neuwahlen
der Strache soll nicht weinerlich sein was soll das der Häupl soll ned so teppat sein und er soll in pension gehn der schoittl
MonaLisa44, 15. 10. '10 19:47
Re: Re: Es werden sowieso immer weniger Menschen.........
Abgeschafft gehören 90% unserer Politiker.....das würde nicht dem Steuerzahler, sondern auch Österreich sehr viel helfen
brabus, 15. 10. '10 11:39
Wahlen
Die Anzahl der Sitze, Mandate und Posten sollte nach jeder Wahl sich an der Wahlbeteiligung orientieren. Wenn nur 60% einen Volksvertreter gewählt haben, dann sind 40% der Posten NICHT gewählt, das heisst dass diese Leute auch kein Mandat bekommen haben. Mit dieser Regelung hätte der Steuerzahler enorme Einsparungen bei unfähigen und unnötigen Politikern, es würden sich die verbleibenden mehr anstrengen (weil sie sonst auch weg vom Fenster sind) und der Wählerwille wäre tatsächlich erfüllt.
pflega, 15. 10. '10 09:41
Ich würde Strache gerne als Bürgermeister sehen
Dann müsste er erstmals Verantwortung übernehmen.
Wäre spannend!! Mal schauen ob er alle Ausländer aus Wien bekommt. Endlich müsste er uns beweisen das seine Aussagen auch ernst gemeint sind. Das beste aber daran ist, dass er nach fünf Jahren wieder unter 10% ist weil alles nur gelogen ist.
obersklave, 15. 10. '10 10:11
Re: Ich würde Strache gerne als Bürgermeister sehen
wie soll das gehen, alle ausländer raus aus wien? das hat er auch nie gesagt!!
zudem die hier sind sollen auch hier bleiben, aber die zuwanderung muß gestoppt werden!!
missmarples, 15. 10. '10 13:25
Re: Ich würde Strache gerne als Bürgermeister sehen
wen du aufgepasst hättest dann würdes du wissen,
Dass es nicht darum geht alle ausländer raus zu bekommen aus österreich sondern das es gerechter zu geht in UNSEREM Land.
Ich zum bespiel, hatte keine Gemeinde bekommen als meinr Frau schwanger war.
Wir sollten warten bis das kind da ist, was machen wir wenn es eine totgeburt ist mit der großen wohnung! Aussage eines spö bezirksvorsteher.
Also denk nach bevor du etwas schreibst und keine ahnung hast. Besser blau als rot….! Wennst ein ausländer bist bekommst alles…gehe du einmal und versuch ein deppertas würstlstand aufzumachen. Du gibst auf nach dem bürokratenlauf…die ausländer haben da andere möglichkeiten.
gaby47, 15. 10. '10 13:45
Re: Ich würde Strache gerne als Bürgermeister sehen
also ich hab im wahlkampf mitgearbeitet und wer zu den Kondgebungen gekommen ist weis das der Strache auf keinen fall lügt er will nur das beste von uns wiener falls ihr alle das noch nicht geschnallt und behirnt habt
Hugoport, 15. 10. '10 08:22
Hochmut kommt vor dem Fall ?
Häupl ist an Überheblichkeit und Selbstherrlichkeit wohl kaum zu überbieten. Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz !
Schade um die SPÖ, daß sie solche Parteisklaven nach oben läßt ?
Damit zeigt diese Partei, daß sie zukünftig alle Chancen verspielen wird, und erst die ÖVP Hirngranden ?
Damit wird der FPÖ der Weg nach oben sehr leicht gemacht ! Hurra zukünftig FPÖ wählen !
MonaLisa44, 15. 10. '10 19:45
Re: Hochmut kommt vor dem Fall ?
Das hat man ja schon bei der Wahl in Graz gesehen. Da mischt sich ein Wiener in die steirische Politik ein......als würds ihn was angehn. Ich wünsche mir, daß in 5 Jahren die FPÖ den großkotzigen roten und schwarzen zeigt, wo der Bartl den Most holt.
mr.sauer, 14. 10. '10 22:04
Einbahndenken
Die einen werden Gutmenschen, die Anderen als Nazi oder Ewiggestrige beschimpft und man geht mit der (verbalen) Keule schonungslos gegeneinander vor. Die Eine wollen alle draußen haben, die Anderen wollen alle herinnen haben. Die Einen machen Migranten für alle Verbrechen verantwortlich (weil böse Österreicher gibt es nicht), für die Anderen gibt es überhaupt keine Probleme mit Migranten (die sollten sich Zustände in Gemeindebauten oder Wr.Hauptschulen mal genauer anschauen). Aber nur auf Parteilinie (ob rot oder blau) vertrauend, werden wir nicht wirklich weiterkommen. Hier sollte ein ordentlicher KONSENS (nicht Kompromiss), aller Parteien oberste Priorität haben, ansonst befürchte ich Zustände a la Paris oder Berlin.
MonaLisa44, 14. 10. '10 21:18
Es werden sowieso immer weniger Menschen.........
die zur Wahl gehen. Ob sich unsere Politiker nicht einmal die Frage stellen, warum das so ist? - Kein Wunder, wenn nach der Wahl diese großkopfigen Besserwisser sowieso alles wieder so machen, wie SIE es wollen. Wozu dann noch wählen??? Dann sollen sie doch gleich selber entsheiden, wer bleibt oder geht
smarterpetzie, 14. 10. '10 22:32
Re: Es werden sowieso immer weniger Menschen.........
Wozu dann noch wählen?? Die Wahlbeteiligung war in Wien ca 60%. Darauf umgelegt käme die SPÖ auf nur 29 Mandate, die FPÖ auf 16, schwarz auf 8 und grün auf 7. Es blieben dann 40!! Sitze für die, die nicht wählen gegangen sind. 40 Sitze, eine beachtliche Macht, die die Nichtwähler in Händen halten - und leichtfertig aus Desinteresse und Faulheit verschenken. Und dann maulen, dass sich nichts ändert.
obersklave, 15. 10. '10 05:33
Re: Es werden sowieso immer weniger Menschen.........
und was würde sich ändern wenn alle wählen gehen würden? gar nichts!
weshalb ich das verstehe das immer mehr leute nicht zur wahl gehen, da sowiso alles wieder gleich bleibt.
es ist immer das gleiche, die politiker lügen sich was runter und nach der wahl wissen sie nicht mehr was sie alles dahergelogen haben.
gilt für alle politiker!!!
wiener123, 15. 10. '10 12:35
Re: Es werden sowieso immer weniger Menschen.........
wenn wahlen etwas ändern würden hätte man sie längst abgeschafft.
keinbrauner, 19. 10. '10 07:14
Re: Es werden sowieso immer weniger Menschen.........
Bitte ein bisschen Lesen. In Wien ist die Wahlbeteiligung gestiegen.
Lorenz043, 14. 10. '10 19:44
ROT-GRÜN soll kommen ............
Dann sollte sofort das *Parkpickerl* in ganz Wien eingeführt werden!!
Und zweitens die *CITY-Maut*!!
Und es wäre nicht schlecht das wieder der *Auto-Freie-Tag* wie damals kommt !!

Und das wichtigste ist das Schulsystem ?
Da muss man auch mal die Wahrheit sagen es ist nicht so schlecht wie alle sagen .... das *Problem ist eher wo anders zu sehen* zb; Sind der großteil der Kinder verwöhnt von zu hause aus bekommen alles was sie wollen damals hat man nur was bekommen wen *Leistung* da war .
Die Kinder und Jugendlichen wollen gar nicht mehr oder können nicht mehr Leisten ??
WEIL DIE INTELIGENZ EINFACH FEHLT UM LEISTUNG ZU BRINGEN*
Bin_Maden, 14. 10. '10 19:08
Echt rührend..
...wie die ganzen blaumaxigen Fussoldaten jetzt zusammenreimen : "...dass die FPÖ-Führung nicht im entferntesten daran denkt, mit der SPÖ zusammenzuarbeiten. ". Das erinnert frappant an den verschmähten Liebhaber, der gerade von der Angebetenen einen Korbb bekommen hat und sich dann tröstend einredet: "Ach, die hat mich ja gar net verdient, ich bin viel zu schade für sie...!"
lisa1959, 14. 10. '10 19:35
Re: Echt rührend..
Oder auch an die Fabel: der Fuchs, dem die Trauben zu hoch gehangen sind - SAUER!!!!
KEINE ZUSAMMENARBEIT MIT VERHETZERN!!!
Wie krank und mißgünstig viele Österreicher schon sind, kann man jeden Tag in den diversen Foren der Krone nachlesen - erschreckend!
Sensor, 14. 10. '10 18:52
Die Unlogik der FPÖ
1. Verliererkoalition: blödsinnige Bezeichnung, immerhin hat Häupl die meisten Stimmen:
Wenn Hermann Maier in einem Winter um fünf Hundertstel langsamer gefahren ist, als im Vorjahr, trotzdem mit Abstand der Schnellste von allen war, ist er dann ein Verlierer gewesen?
2. HCS ist , wie man mehrmals lesen konnte, angeblich ein gescheiterter Zahnschnitzer, warum sollte er plötzlich Regierungsaufgaben besser erledigen können? Man sollte keine risikoreichen Experimente wagen. Welche Folgen das haben kann, sah man bei manchen Banken.
Viennese, 14. 10. '10 19:13
Re: Die Unlogik der FPÖ
Das ist leider das Problem der Wiener: " Es war immer schon so, warum sollen wir was ändern?" 55 Jahre SPÖ Stadtregierung zeigt es ja. Der Wohnbau ist im Vergleich zur 1. Republik um 40% gesunken!! Wir haben in Wien die teuersten Energiepreise von westlichen Europa!. Wir haben ein Gesundheitssystem das ausschliesslich auf Schulden aufgebaut ist. Warum soll da nicht ein anderer sein Glück versuchen? Egal von welcher Partei. Die SPÖ hat sich einzementiert mit dem Slogan " Mir san mir".
Bin_Maden, 14. 10. '10 19:26
Re: Die Unlogik der FPÖ
Er hat sogar 2x grandios Pleite gemacht, der Hatschemann. So kommt es halt, wenn man in der Jugend ausser immensen Mengen Bier und Gotcha spielen im Wald nix im Kopf hat. Auch charakterlich gibt es einiges zu bemängeln, was soll man von jemanden halten, der seinem Mentor das Du-Wort entzog und in den Rücken fiel? Nach dessen Tod machte er sich sogar an die Witwe heran, sie möge doch flugs wieder zur FPÖ wechseln. Die Auswahl seiner Freunde spricht ebenfalls Bände, mit den schiebenden und betrügenden Scheuchs bildet er wahrhaft einen illustren Kreis. Dass es auch keine Frau mit dem Rüssler aushält, ist da nur ein weiteres Detail am Rande...
hary1965, 14. 10. '10 17:50
Nicht nötig weinerlich zu sein
Strache soll froh sein nicht mit den Totalversagern der SPÖ zusammen zu arbeiten. Eine Zusammenarbeit könnte ihm nur schaden für die nächste Wahl. Jeder sieht sieht doch dass die SPÖ keine Zukunft mehr hat. Sie wird noch solange gewählt, solange sie noch das Geld der Bürger an ihr Klientel verteilen kann, aber dass wird nicht mehr lange funktionen, die Sirtaki Klänge aus Grichenland sind schon laut zu hören. Was der SPÖ dann passiert kann sich jeder vorstellen, ohne Geschenke an den Wähler werden die Blindgänger der SPÖ keine Wahl mehr gewinnen. Außer tolles Grinsen und Kichern im Stegreif hat auch Faymann noch nichts geschafft, nichteinmal eine Berufsausbildung
smarterpetzie, 14. 10. '10 18:14
Re: Nicht nötig weinerlich zu sein
Tja Hary1965, er wollte doch mit den "Totalversagern der SPÖ" zusammenarbeiten um an den Futtertrog zu kommen. Und jetzt weint er:"Mama, der Häupl will mich nicht!!" Dass die SPÖ keine Zukunft mehr hat ist doch nur DEIN Wunschtraum. Immerhin gibt es sie ja doch einige Jährchen länger als die FPÖ. Auch wenn Du das "Geburtsjahr" auf 1938 vordatieren möchtest. Und was den Faymann betrifft, der Deiner Meinung keine Berufsausbildung hat. Er beherrscht zumindest die deutsche Sprache perfekt, was man von Dir nicht behaupten kann. Immerhin habe ich 4 (vier) Rechtschreibfehler in Deinem Posting gefunden.
So hat Wien gewählt