Nächste K2-Lüge um Christian Stangl?
Steirer soll Basislager nie verlassen haben
- Insider: Extremsportler war nicht auf 7.400 Meter
- Sponsoren ziehen sich trotz Skandal nicht zurück
·Peinlich: Stangl doch nicht am Gipfel des K2
Skyrunner hat Gipfelfoto 1.000 m zu tief geknipst
·Kaltenbrunner sucht
"Abstand vom K2"
Interview: Bergsteigerin schildert das Alpin-Drama
·"Höllisch gefährliche
Angelegenheit"
Reinhold Messner
erinnert sich an den K2

Keine guten Aussichten für Skyrunner Christian Stangl: Nach dem Skandal um den erfundenen K2-Gipfelsieg sind jetzt neue Vorwürfe aufgetaucht. Der Extremsportler soll das Basislager (5.300 Meter) überhaupt nicht verlassen haben, wie es aus Expertenkreisen heißt.
Der 44-Jährige Steirer gestand in einer Pressekonferenz, dass er den 8.611 Meter hohen Gipfel des K2 nie erreicht hat. "Ich war in einem tranceartigen Zustand und ich dachte, ich sei am höchsten Punkt des Berges", erklärte er. Insider bezweifeln das allerdings stark. Niemand habe an den fraglichen Tagen das Lager verlassen. Das angebliche Beweisfoto dürfte wohl bei einem früheren Aufstiegsversuch geschossen worden sein.
Statt den Gipfel zu stürmen soll Stangl sich die Zeit mit Lesen vertrieben haben: Im Basislager wurde das Buch "Vater Morgana" von Michael Niavarani gefunden.
Trotz der Lügen wollen die beiden Hauptsponsoren den Skyrunner Stangl nicht fallen lassen. Der Bergsport-Ausstatter Mammut und das Bauunternehmen Knauf zeigten sich zwar enttäuscht, versicherten aber, dass sie weiter an den Leistungen des Steirers festhalten.
(red)
