Mittwoch, 8. September 2010

"Ich wollte aber leben": Wie Natascha letztendlich doch noch die Flucht gelang

  • "Er wollte schon immer jemanden zum Versklaven"
  • Die heute 22-Jährige im TV-Interview bei Beckmann

Natascha Kampusch wirkt gefasst und ruhig, nur selten kommt sie ins Stocken, wenn sie mit Talkmaster Reinhold Beckmann über ihre Leidensgeschichte spricht. Eine unvorstellbare Leidensgeschiche, wie Natascha in ihrer Biographie offenbart: Die ständigen Schläge, Misshandlungen und Demütigungen trieben sie fast in den Selbstmord. Doch der heute 22-Jährigen gelingt die Flucht: "Ich glaube mir war einfach klar, wenn ich länger da bleibe, die Dunkelheit und Hungerkuren aushalten muss, dann bin ich irgendwann tot. Ich wollte aber leben", erzählt Natatscha im TV-Interview.

Warum gerade ich? Diese Frage hat sich Natascha selbst und auch ihrem Entführer, Wolfgang Priklopil, oft gestellt. Im deutschen Fernsehen beantwortet sie die Frage offen: "Weil er schon immer jemanden zum Unterdrücken und Versklaven haben wollte."

200 Schläge pro Woche soll Natascha erhalten haben, wie aus ihrer Biographie "3096 Tage" hervorgeht. In ihrem Buch gibt sie weitere schreckliche Details ihres Martyriums preis: Priklopil hat sie mit Kabelbindern an sein Bett gefesselt und ihr den Kopf kahlrasiert.

Natascha: Meine Jugend hat mir geholfen
Ihre Jugend habe ihr geholfen trotz dieser Qualen die Gefangenschaft zu ertragen, so Natascha: "Als Kind ist man noch flexibel, das hat geholfen, die Art des Täters anzunehmen und nicht daran zu zerbrechen." Zudem gab ihr der Gedanke an ihre Familie wieder Hoffnung.

Auch zum "Skiausflug" mit Priklopil nimmt sie erneut Stellung: Er habe ihr immer gedroht, dass er ihr oder auch anderen etwas antut. Der Versuch eine Touristin auf der Toilette anzusprechen und um Hilfe zu bitten, schlug fehl. Die Frau verstand kein Deutsch. "Er hat vor der Toilette auf mich gewartet", schildert Natascha ihre damalige Situation.

Am Tag der Flucht hat dann einfach alles gepasst, so Natascha zu Beckmann. "Ich konnte auch mit dem Gedanken leben, dass er sich danach umbringt."

Kritische Stimmen
Nach ihrer Flucht folgte dann der Medienansturm. Dass ihre Auftritte in der Öffentlichkeit auch zahlreiche kritische Stimmen laut werden ließen, ist auch der 22-Jährigen bewusst: "Was macht die da" oder "unerhört", so beschreibt Natascha einige Reaktionen der Leute. Sie wollte damals ein Interview machen, damit sie nicht von Paparazzis verfolgt werde. "Ich glaube, die meisten Menschen sehen die Dinge zu einfach, entweder schwarz oder weiß", sagt Natascha dazu abschließend.

(red)

8.9.2010 10:30
Vasant, 07. 09. '10 15:50
Kampusch, Lugner, Heinzl, A. Haider usw.
Sind das die "Österreicher" auf die man stolz sein sollte?

Ein Alfons Haider z.B. nennt unser Land als "verschi**en"
und was hör ich unlängst im Radio? Da macht er doch glatt
Werbung für eine Kette von Wettbüros? Find ich ehrenhaft,
dass man Leute in Zeiten von Krisen vielleicht noch mehr
in die Schulden treiben will, weil ja SPIELEN so toll ist
und fast jeder dabei reich wird;)

Die Kampusch brösselt nun zu den Deutschen, weil ihre
Berater ihr das sicher vorgeschlagen haben um noch
mehr aus der Geschichte rauszuholen. Früher hats der
Priklopil geformt und jetzt machen das die Berater ...
funktioniert perfekt;)

Und was wurde aus dem Fond für missbrauchte Opfer?
Damals von ihr gegründet, gespendet und nie wieder
etwas gehört?

Die soll gleich in Deutschland bleiben!
rams_at, 07. 09. '10 15:05
Lange Rede, kurzer Sinn.
Man kann zu Natascha Kampusch stehen und über die Sache denken was man will. Entführt, und in einen Keller eingesperrt werden, ist mit Sicherheit aber weder witzig noch erstrebenswert !!
Vasant, 07. 09. '10 15:45
Re: Lange Rede, kurzer Sinn.
Da hast recht und das kann die arme Fritzl Tocher sicher
bestätigen, aber die bringt kein Buch raus od. verfilmt ihr
Schicksal bzw. tritt mit einem Rudel Medienberater auf;)

Und wenn die Medien die Kampusch in Ruhe lassen sollen,
was sie ja selbst eingefordert hat, dann ist ihr jetziges und
absolut mediengeiles Verhalten ein enormer Widerspruch!
sidestep, 07. 09. '10 17:07
Re: Lange Rede, kurzer Sinn.
Vasant wie immer, kurz, prägnant und absolut richtig erkannt! Super Posting
Vasant, 07. 09. '10 18:28
Re: Lange Rede, kurzer Sinn.
Merci @ sidestep;))
Bin_Maden, 07. 09. '10 12:42
Spanner und Neider
Weil Natascha eben nicht diesen enormen Voyerismus befriedigt, wird die angefeindet. Wie sie gestern bei Beckmann gesagt hat - die Leute sollen ihre Bio schreiben und veröffentlichen, und dann weiterreden. Die Leut sind dieser bildhübschen blitzgescheiten Frau sogar die Grausamkeiten neidig.
mfp7764, 07. 09. '10 15:53
Re: Spanner und Neider
bildhübsch???????? kauf dir ne brille bitte
Vasant, 07. 09. '10 15:56
Re: Spanner und Neider
Wie willst du ihre Intelligenz (blitzgscheit) bewerten?

Du bist ja sogar so naiv zu glauben, dass die ihr Buch
alleine und absolut 1:1 mit der wahren Geschichte
geschrieben hat;))

Was du hier bewerten kannst, sind maximal die Berater
die die story Kampusch so für dich aufbereiten und ned
mehr!

Weißt was pervers ist, dass dein VOYEURISMUS (so
schreibt man den) von IHR und IHREN Beratern so
öffentlich zur Schau gestellt werden du Pfosten!

So wie die I-pad Fanatiker wirst du wahrscheinlich im
Schlafsack vor dem Büchershop sitzen, damit du schnell
ein Buch bekommst um die "absolute Wahrheit" sofort
zu lesen ... aber ned wundern, weil auch E.T. hats nicht
wirklich gegeben ...
Bin_Maden, 07. 09. '10 17:53
Re: Spanner und Neider
*lol* Da belehrt einer, der ständig das Märchen von "Islamisierung" propagiert, Arigona für den Untergang Österreichs hält und die unterirdischen Blauen für eine gute Alternative hält.
Da redet dann grad der Richtige *muhahaha*
Net wundern, "Der blaue Planet" ist nicht wahrheitsgemäss..
nizofa, 08. 09. '10 16:16
Re: Spanner und Neider
kann "mfp7764" nur recht geben, kauf dir eine Brille aber bald!!!
"Vasant" schreibt was die unzähligen Kampuschübersättigten denken, denn was die vor laufenden Kameras und jetzt in ihrem Buch so von sich gibt, könnte den Gebrüdern Grimm Konkurrenz machen.
MyHomebound, 16. 10. '10 20:57
Re: Spanner und Neider
Hi Made, da schreibt ein unbeteiligter wie SIE über INTELLIHENZ... :-))))))))))))
mfp7764, 07. 09. '10 12:14
Bitte wem
intressiert das. die tussi hatte genug möglichkeiten zu flüchten.ich denke es hat ihr gefallen bei dem vollidioten.
Bin_Maden, 07. 09. '10 12:40
Re: Bitte wem
Mit diesem comment (und schon anderen zuvor) stehst Du auf derselben Stufe wie er...
mfp7764, 07. 09. '10 15:52
Re: Bitte wem
dann sei froh das du woanders stehst.mich nerven nun mal so tussen wie die oder die zogai oder wie sie alle heissen.sie hatte genug möglichkeiten zur flucht laut eigener aussage und warum hat sie es nicht genutzt? und warum will sie ihre eltern und besondrs den vater nicht mehr sehen.da stimmt doch einiges nicht mit der tante
Bin_Maden, 07. 09. '10 16:01
Re: Bitte wem
ES zwingt Dich - und keinen der anderen Hasser und Neider - irgendetwas von ihr zu lesen. Wenn mich was nervt, dann befasse ich mich nicht damit, so einfach ist das.
mfp7764, 07. 09. '10 16:42
Re: Bitte wem
aber mir macht es spass meinen senf dazu zu geben.kauf dir ihr buch und werde glücklich.es wird ein bestseller denn du bist der einzige der es kaufen wird,denn es intressiert niemanden
MyHomebound, 16. 10. '10 17:14
Re: Bitte wem
Bin_Maden hat recht, also befassen wir uns NICHT MEHR mit IHM
Ivoir, 07. 09. '10 11:10
Wie Natascha letztendlich doch noch die Flucht gelang
Juhuuh! Natascha ist wieder da!? Wie Natascha letztendlich doch noch die Flucht gelang und bei den Scheinheiligen Medien aufgenommen wurde.
Vasant, 07. 09. '10 15:56
Re: Wie Natascha letztendlich doch noch die Flucht gelang
Die Geldmaschine rennt also wieder weiter;)
sidestep, 07. 09. '10 10:25
Ach die Arme
Und was ist mit den Ausflügen die Sie mit diesem Mann angeblich hatte zum Schifahren, zum Einkaufen, zum Shoppen usw. Da hätte es genug Möglichkeiten gegeben sich zu befreien oder auf sich aufmerksam zu machen. Ich vermute (von der ersten Zeit abgesehen), als es ihr dann nicht mehr getaugt hat, dann ist sie halt abgehauen. Jetzt geht es daran, die erste Zeit, die sicher schlimm war, als Buch zu vermarkten und die Filmrechte zu promoten und finanziell kräftig abzuziehen. Vom Fond für Entführungsopfer, den sie ja angeblich eingerichtet hat, hört man nichts mehr. Was ist mit dem Geld, dass sich wahrscheinlich dort draufbefunden hat, geschehen?
Ivoir, 07. 09. '10 11:13
Re: Ach die Arme
'Was ist mit dem Geld, dass sich wahrscheinlich dort draufbefunden hat, geschehen?'
Naja, das wurde wahrscheinlich an das einzige Entführungsopfer das sie kennt ausbezahlt!
Bin_Maden, 07. 09. '10 11:23
Re: Ach die Arme
Na gut, Deine Biographie ist garantiert nicht verfilmungswürdig: Da ein Schritt zur Seite nach rechts, dort eine Traversale... Warst Du bei den Ausflügen dabei, dass Du so genau die Möglickeiten zu flüchten kennst? Immerhin hat Prikopil gedroht, ein Blutbad anzurichten, wenn sie jemanden anspricht. Als junger Mensch ist man leichter einzuschüchtern als ein(e) ach so abgebrühte(r) sidestep. Das Problem der NK in Österreich ist ähnlich dem der Arigona: Selbstbewusste junge Frauen, die sich nicht scheuen, die ihnen zugedachte Rolle abzulehnen. Dazu kommt noch Neid und Missgunst. Der Alfons Haider hat ja Österreich treffend charakterisiert, genauso ist es.
DerLiebeAlex, 07. 09. '10 11:29
Re: Ach die Arme
LOL der Alfons Haider! Der unsympatische Schwule, der eine Scheinehe mit einer Frau eingehen würde um das Gesetz zu umgehen! Jawoll, der is echt ein Vorbild, an dem sollten wir fest halten! OMG ich brech gleich ab! Danke, hast mir meinen Tag versüßt :)
Bin_Maden, 07. 09. '10 11:45
Re: Ach die Arme
Aber gerne doch, freut mich, dass ich Dein tristes, rückwätsgerichtes rechtes Leben erheitern konnte.
sidestep, 07. 09. '10 12:54
Re: Ach die Arme
Das Gehirn einer Made ist so klein, dass es eigentlich gar nicht existiert. Ja genauso wird es gewesen sein. Die arme Natascha hat vor dem Blutbad, das er unter den anderen sie umgebenden Leute anrichten wollte, gelitten und sich heroisch für diese Leute geopfert. Wahrscheinlich hat er ihr vor dem Schifahren einen Nagelzwicker gezeigt und gesagt, er zwickt jemand den Finger ab, wenn sie flüchtet. Das hätte ein Blutbad ergeben! Wer dem Priklopil das glaubt ist auf dem selben Intelligenzniveau wie eine Made - nämlich auf gar keinem. Wissen Sie was Made? Kaufen Sie einfach fünf Exemplare ihres Buches und gehen Sie fünfmal den Film, der gedreht werden soll anschauen, dann hat die arme Natscha etwas davon? Die Dummheit stirbt in Österreich nicht aus und Maden sind leider keine nützlichen Tiere!