Supersportwagen Alfa Romeo 33 Coupé Stradale: Renner aus den späten 60er Jahren
- Es wurden nur 18 Exemplare des Sportwagens gebaut
- Fahrzeugwert liegt im zweistelligen Millionenbereich
Ein Supersportwagen aus den späten 60er Jahren ist der Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale. Dieser Alfa ist ein reinrassiger Rennwagen mit Straßenzulassung. Um den Achtzylinder-Mittelmotor zu warten, öffnet die gesamte Heckpartie ab der B-Säule nach hinten. Analog lässt sich das einteilige Frontsegment der Karosserie nach vorn klappen. Die zwei Türen schwingen ebenfalls nach vorn auf. Gefertigt wurden von Autodelta lediglich 18 Exemplare von diesem Sportwagen.
Der nur 2,0 Liter große V8 Saugmotor entwickelte bei 8.000/min bemerkenswerte 230 PS und beschleunigte den Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale auf bis zu 260 km/h. Das Getriebe mit sechs manuell zu schaltenden Gängen entstammt unmittelbar den Rennsport-Versionen, mit den Alfa Romeo bei Sportwagenrennen und später in der Markenweltmeisterschaft zahlreiche Siege errang.
Aufgrund seines Status als Ikone der Design-Geschichte und die geringe Verbreitung kosten die heute noch existierenden Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale ein Vermögen. Gebote von rund zehn Million Euro sind keine Seltenheit allerdings steht praktisch nie ein Alfa Romeo dieses Typs zum Verkauf. Umso spezieller ist die Gelegenheit, den Prototypen am zweiten Wochenende des Septembers im Rheinland auf der Anlage von Schloss Bensberg in würdiger Kulisse anschauen zu können.
Zudem ist der Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale ein würdiger Abgesandter des Unternehmens zur Feier des 100. Geburtstag der legendären Mailänder Marke da das ausgestellte Exemplar eine weitere Besonderheit zu bieten hat. Die Fahrgestellnummer 105.33.012 weist diesen 33er nämlich als den einzigen noch existierenden Prototypen aus. Dieses Exemplar befindet sich seit seiner Entstehung im Besitz des Hauses.
(red)
