Donnerstag, 2. September 2010

Justiz-Interesse an Schmid und Forstinger:
Ehemalige FPÖ-Minister zur BUWOG verhört

  • FORMAT: Kriminalpolizei holt Infos über Berner ein
  • Immobilienmakler Ernst-Karl Plech einvernommen

Im Zuge der Korruptionsermittlungen in der Causa Buwog wurden vor der heutigen Einvernahme des ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser bereits der frühere FPÖ-Verkehrsminister Michael Schmid und seine Nachfolgerin Monika Forstinger von der Justiz verhört. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "Format" in seiner aktuellen Ausgabe.

"Ich wurde von der Kriminalpolizei zu Aussagen eines ehemaligen Kabinettsmitarbeiters befragt", wird Forstinger vom Magazin zitiert. Damit dürfte Willibald Berner gemeint sein, Kabinettschef unter FPÖ-Infrastrukturminister Michael Schmid. Berner hatte der Justiz bereits im Oktober 2009 von einem "geheimen Masterplan" berichtet, wonach zwei FPÖ-Freundeskreise rund um Jörg Haider und Karl-Heinz Grasser vom Verkauf von Staatsvermögen profitieren sollten. Auch Schmid habe seine Einvernahme bestätigt, schreibt das "Format".

Zudem sei auch der als Buwog-Beschuldigter geführte Wiener Immobilienmakler Ernst-Karl Plech von Staatsanwalt Gerald Denk einvernommen worden. In der sieben Stunden dauernden Einvernahme sei Plech über ein Treffen vom 19. Oktober 2009 befragt worden, bei dem sich Grasser, Plech und Walter Meischberger über eine gemeinsame Strategie gegenüber Medien, Polizei und Staatsanwaltschaft abgesprochen haben sollen. Für alle genannten Personen gilt die Unschuldsvermutung.

(apa/red)

2.9.2010 13:12
Woppo, 14. 09. '10 14:11
Die ZWEI waren besonders tüchtige Superlangzeitminister,
geschult und getestet vom Jörg !