5.9.2010 11:08
Michael Häupl stürzt sich ins Wahlgefecht:
"Ich frage mich: Wer ist jetzt der Islamist?"
- 7.000 Besucher bei SPÖ-Wahlauftakt in der Stadthalle
- Bürgermeister lästert ausgiebig über Gegner Strache
9.30 Uhr in Wien, an einem bewölkten Samstagmorgen im September. Während die Blasmusikkapelle dem Sommer einen langsamen Abschiedsmarsch bläst, spazieren die Genossen und Genossinnen mit rot blinkenden Plastik-Herzchen an der Brust vorbei zum Eingang der Wiener Stadthalle. Drinnen erwartet sie die Wahlauftaktveranstaltung der Wiener SPÖ, die zur perfekt inszenierten Michael-Häupl-Show werden sollte. In seiner Rede an die etwa 7.000 Besucher lässt der Bürgermeister keinen Zweifel daran, wer die Weltstadt Wien auch in den nächsten fünf Jahren mit absoluter Mehrheit regieren soll. Aber auch sein größter Kontrahent, FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, spielt eine tragende Nebenrolle in der Häupl-Show.
Das "Start frei" für den SPÖ-Wahlkampf gibt Moderatorin Arabella Kiesbauer um exakt 10.10 Uhr, die zu Beginn gleich einen prominenten Gast aus dem Ausland zum Rednerpult holt. Bernard Delanoe, Bürgermeister von Paris, hält eine flammende Unterstützungsrede für seinen "Freund Michael": Wien wird auf der ganzen Welt geschätzt und geliebt, weil es diesen großartigen Bürgermeister hat. Die Wiener Landtags- und Gemeinderatswahlen am 10. Oktober hätten Auswirkungen auf ganz Europa, nein, sogar auf die ganze Welt, sagt Delanoe, der als möglicher Bewerber für die Präsidentschaftswahlen 2012 in Frankreich gilt. Die anwesenden roten Bezirksfunktionäre sind verblüfft. Wien also doch der Nabel der Welt?
"Häupl muss Kapitän bleiben"
Der anschließende Redner Werner Faymann darf bei solch starken Worten natürlich um nichts nachstehen: Wir werden weiter den Anfängen wehren und gegen Fremdenfeindlichkeit auftreten, schickt der Kanzler die erste Botschaft in Richtung der Strache-FPÖ, vor der im Verlauf der Veranstaltung noch einige Male gewarnt wird. Um eine friedliche und sichere Zukunft für unsere Bundeshauptstadt zu gewährleisten, müsse Häupl daher der Kapitän in Wien bleiben.
Bevor der "Kapitän" seine Showbühne betritt, wird aber noch das Wahlprogramm der SPÖ auf die Riesenleinwand hinter dem Rednerpult projiziert: Bildung, Arbeitsplätze, Lebensqualität, Sicherheit und Zusammenleben sollen die Leitthemen für die nächsten fünf Jahre unter SPÖ-Führung sein. Die GenossInnen nicken zustimmend, wenn auch die Begleitmusik sogar für die jungen Zuhörer etwas zu laut ausfällt.
Als der Bürgermeister dann unter tosendem Applaus den Saal betritt, hält es dann niemand mehr auf den Sitzen. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas, die gemeinsam mit der SPÖ-Regierungsmannschaft und der Stadtregierung in der ersten Reihe Platz genommen hat, pfeift und klatscht, dass es eine Freude ist.
Sehnsucht nach Doktor Haider
In seiner Rede wiederholt der sehr relaxt wirkende Häupl zunächst die Forderungen, die man bereits von der Bundes-SPÖ kennt: Es könne nicht sein, dass die kleinen Leute zur Kasse gebeten werden und die Reichen noch reicher als vor der Krise sind. Doch gleich danach ist sein Lieblingsfeind, die FPÖ und deren Chef Heinz-Christian Strache an der Reihe: Strache rennt herum und sagt, die FPÖ wäre eine soziale Heimatpartei einen Schmarrn sind sie. Weder sozial noch Heimat." Wie damals beim Verkauf der Bundeswohnungen (Buwog) unter der schwarz-blauen Regierung werde sich die FPÖ, sollte sie in Wien an die Macht gelangen, wieder bereichern, diesmal bei den Wiener Gemeindewohnungen, warnt Häupl. Dennoch: "Wenn ich mir Kickl (FPÖ-Generalsekretär, Anm.) und Strache so ansehe, sehne ich mich fast schon nach der Intellektualität eines Dr. Haider."
"Wer ist jetzt der Islamist?"
Auch Straches "Islamistenpartei-Sager" über die SPÖ liegt Häupl noch immer im Magen. "Ich habe im Lexikon den Begriff Islamismus nachgeschlagen. Islamisten sind demnach Leute, die den Islam als Religion für politische Zwecke missbrauchen. Ich frage mich: Wer ist jetzt der Islamist?" Neben Strache bekommt auch ÖVP-Wien-Chefin Christine Marek ihr Fett ab. Für Häupl befindet sich Marek in einer "Frühamnesie", da sie jetzt eine Vorschule für Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen fordert, zuvor aber dagegen gestimmt habe. Die Grünen erwähnt der SPÖ-Chef hingegen in keiner Silbe.
Nein, das Bild von Wien als "gut funktionierende, prosperierende" Stadt lässt sich Häupl nicht zusammenhauen, auch wenn es real existierende Ängste gebe, "die man ernstnehmen und nicht wegdiskutieren darf". Bei der SPÖ-Gemeinde sind Häupls Botschaften jedenfalls angekommen. "Traumhaft" sei die Vorstellung gewesen, meint ein Häupl-Fan nach der Veranstaltung. Das rote Plastikherzerl an seiner Brust mit der Aufschrift "Jetzt geht's um Wien" scheint jetzt noch heftiger zu blinken.
(jt)
PastaArabiata, 13. 09. '10 14:13
Herr Häupls junge Unterstützer...
Gute Nacht, du schönes Wien! http://www.youtube.com/watch?v=UTJqzP4Y0xo
fiore696, 12. 09. '10 09:56
Vernunft - Wahlentscheidung
Ich hoffe nur, dass nicht wie üblich nur über die Misswirtschaft in Wien, gelästert wird, - sondern Taten gesetzt werden und NICHT die SPÖ wählen.....damit endlich eine Kontrolle dieses 'aufgeblähten Häuptlings' erfolgen kann !!! Sonst werden wir 'waschechten' Wiener wirklich bald die Minderheit sein !!!!!
mfp7764, 15. 09. '10 10:54
Re: Vernunft - Wahlentscheidung
Das sind wir doch schon,in allen belangen.
PAstorPeitl, 06. 09. '10 08:11
Zu welchem Amt wird kanditiert?
Ich wundere mich, dass in einer Stadt, in der in den letzten Jahren ein Altersheim Töllergasse, ein psychotherapeutisches Spital auf der Baumgartner Höhe, ein Kinderspital (Mautner Markhoff), ein Obdachlosenheim (Meldemannstrasse) aus angeblichen Geldmangel geschlossen werden musste, ausschließlich über den Islam gesprochen wird.
Zu welchem Amt wird eigentlich derzeit kanditiert: Obermufti oder Bürgermeister von Wien?
Wir von der "Plattform Direkte Demokratie" wollen uns jedenfalls deutlich mehr um den Menschen kümmern, als ausschließlich um Religionsfragen.
Pastor Hans-Georg Peitl
Kandidat der
Plattform Direkte Demokratie
http://jachwe.wordpress.com
http://www.demokratie.at
PAstorPeitl, 06. 09. '10 08:12
Re: Zu welchem Amt wird kanditiert?
Was diesem angeblichen Geldmangel allerdings widerspricht, ist die Fernsehwerbung der SPÖ im fünf Minutentakt.
write, 05. 09. '10 16:06
Mehrheit für Minarettverbot!
52 % aller Österreicher fordern bereits ein gesetzliches Verbot für den Bau neuer Minarette im Land. Nur noch 39 % sind gegen ein Minarett-Verbot. Besonders vehemente Minarett-Gegner sind die Männer (58 %), die Pensionisten (57 %) und die Einwohner im Westen (63 %). Eine Mehrheit für den Minarett-Bau gibt es nur in Wien mit 37 zu 49 %. 53 % der Wähler teilen die Position von Innenministerin Fekter, dass Asylanten nach ihrer Ankunft interniert werden sollen, um ein Abtauchen in die Illegalität zu verhindern.
write, 05. 09. '10 16:07
Re: Mehrheit für Minarettverbot!
Ich bin übrigends auch gegen eine weitere Islamisierung unserer Heimat und würde zumindest arbeitslose Moslems mit einer Sozialabfertigung heimschicken.
Abel1, 05. 09. '10 09:30
Die letzten Mohikaner
http://www.stewie.at/?pg=22&pid=79&img=251
cremig, 05. 09. '10 07:10
nüchtern betrachtet
als frau ist es am wochenende kaum noch möglich auf der uferseite (donauuferautobahn) der donauinsel samstags oder sonntags zu sporteln ohne von türken angegangen zu werden
ein teil des schwarzenbergparkes verwandelt sich samstag und sonntags zu einem großen muslimischen grillfest wo man auch schon mal von den "lieben" kindern angegangen wird
türkische jugendliche schlagen mir aufs dach meines neu erworbenen (teuren) autos weil ich nicht mitten auf der 3 spurigen wagramerstraße keine vollbremsung hinlege damit sie über die straße gehen können
türken schreien einem schei. österreicher entgegen!!!
ICH persönlich habe außer diesen erfahrugen LEIDER noch genug mehr schlechte erfahrungen mit ausländern - mit österreichern hatte ich noch keine probleme!!
ES MUSS ETWAS GETAN WERDEN!!!
belwalter, 05. 09. '10 10:31
Re: nüchtern betrachtet
und wieder wie immer bei dir, alles pauschalieren!
hast dir schon mal überlegt, ob die agressivität dirgegenüber nicht von dir ausgeht?? Ich habe sehr viel mit Ausländern durch meinen Beruf zu tun, es gibt sicher etliche, die Idioten sind, aber der größte Teil ist anständig und auch arbeitswillig!! Kenne da mehr Österreicher, die schmarozer sind, aber das wollt ihr ja nicht hören!!
write, 05. 09. '10 11:10
Re: nüchtern betrachtet
Meine Kinder gehen deshalb auf Privatschulen, um den Pöbeleien der muslimen Jugendlichen zu entgehen!
Kostet ein Schweinegeld, bringts aber- auch vom lernen her da alle gut Deutsch können.
Achso- einer hat trotzdem Stress gemacht, ein Koreaner- der einzige Ausländer in der Klasse...so mit Morddrohungen usw...
Der ist aber nun von der Schule, es ist Ruhe!
Soviel zum Thema pauschalieren...
Natürlich gibt es auch ordentliche Türkenkinder in Schulen, nur ist es Glücksache in deren Klasse zu kommen...wie im Lotto!
bellum, 05. 09. '10 15:22
Re: nüchtern betrachtet
Ich gebe Ihnen vollkommen Recht, denn wir Grazer Schulen fahren schon lange nicht mehr nach Wien, da unsere Kinder ständig belästigt, beschimpft wurden und sogar auf offener Straße beinahe geschlagen wurden. Ich konnte dies im letzten Moment mit einem Pfefferspray verhindern, denn auch Österreicher oder andere Immigranten die diese Situation mit ansahen gingen einfach weiter.
Bei meinem letzten Wienbesuch vor 3 Jahren wollten zwei türkische Jugendliche meine Handtasche wegreißen, aber wieder konnte ich diese Situation mich mit meinem Pfefferspray abwehren.
Frauen, geht ohne Pfefferspray nicht mehr aus euren Häusern und wenn euch so ein Ausländergesindel überfallen möchte, habt keine Skrupel und sprüht ihm die Augen voll.
mfp7764, 06. 09. '10 09:22
Re: nüchtern betrachtet
ich bin derselben meinung wie die dame hier.es wird immer schlimmer mit diesem gesindel.
Q-Marine, 06. 09. '10 13:25
Re: nüchtern betrachtet
Ich bin dafür, dass bei der nächsten Wahl von der SPÖ Pfefferspray als Wahlzuckerl verteilt wird.
Kann man immer mal brauchen nach Jahren der SPÖ-Regierung.
Abgesehen davon: Ich stimme dem Post von cremig auf ganzer Linie zu.
remasuri, 05. 09. '10 06:58
ANAGRAMM
HC STRACHE ---- ECHT ARSCH
WOHIN SOLL MENSCHENHETZE FÜHREN ?
WAS; WENN ALLE MIGRANTEN NIX MEHR FÜR UNS ARBEITEN ?
RÄUMEN DANN DIE ÖSTERREICHISCHEN SOZISCHMATZI DEN DRECK WEG ? ODER PFLEGEN UNSERE ALTEN ? ODER STEHEN BEI JEDEM WETTER AUF DER BAUSTELLE ?
remasuri, 05. 09. '10 07:00
Re: ANAGRAMM
UND MIR SIND DOPPELTSPRACHIGE MENSCHEN BEIM POPO LIEBER ALS URÖSTERREICHISCHE HIRNEDERLN
cremig, 05. 09. '10 07:21
Re: ANAGRAMM
ich weiß ja nicht wo sie wohnen aber ich sehe genug österreichische müllmänner und auch ein teil der putzfrauen in meiner arbeit sind österreicherinnen
aus meiner klasse weis ich von mindestens einer österreicherin welche sich zur kranken/altenpflegerin ausbilden hat lassen - ebenso der sohn von freunden meiner eltern
währnd des baustellensommers sah ich genug österreicher auf der autobahn hackeln und da mein vater einen installatuerbetrieb führt und dadurch auch auf baustellen arbeitet weiß ich das es dort ebenso genug österreicher gibt und dazu eine kleine anekdote - mein vater sucht einen neuen mitarbeiter stellt einen ausländer (vermittelt vom ams) ein und nach ein paar wochen kann der arbeiter PLÖTZLICH auf der baustelle wegen höhenangst nicht auf eine leiter steigen - davor 0 problem
belwalter, 05. 09. '10 10:28
@cremig
deine Argumente sind nichts anderes als reine Pauschalierungen. Mann merkt bei dir, dass du Ausländer nicht magst, und so ist auch deine Grundeinstellung zu denen. Nur weil du ein paar Idioten kennst, heist das noch lange nicht, dass alle so sind!! Es gibt ebso viele Idioten bei den Einheimischen, kann man auch nicht auf alle pauschalieren!
Aber so etwas lernt man eben von der FPÖ-nur alle schön in einen Topf werfen, dann passt es schon!!
fiore696, 05. 09. '10 11:11
Re: ANAGRAMM
ich möchte hier korrigiren, dass diese Misere erst nach dem EU Beitritt begonen hat !!! Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt ebenso viele Gastarbeiter aus dem ehem. Jugoslawien. Diese vielen fleissigen Arbeiter habe sich aber voll integrieren können und die deutsche Sprache gelernt und keinerlei 'Menschenhetze' konnte in unserem Land aufkommen. Wenn man heute liest, dass diese 'Sozialschmarotzer' tw. mehr bekommen, als die vielen Pensionisten, welche unser Land nach dem Krieg wieder mit viel Leid, Fleiss und Einbußen aufgebaut hat kommt grosse Ärgernis auf. Man muss bei diesen Tatsachen kein Anhänger der FPÖ sein !
bellum, 05. 09. '10 16:04
Re: ANAGRAMM
In einigen Dingen stimme ich Ihnen zu, aber haben Sie schon einmal einen türkischen Pfleger oder eine türkische Pflegerin gesehen? Ich nicht, denn die meisten Türken arbeiten gar nicht und beschäftigen sich nur mit der Zeugung, um unser Land schnell zu islamisieren.
Mit sind lieber Österreicher die unsere Sprache sprechen und nicht Menschen die keine Sprache so richtig können, da sie nur drei Jahre Volksschule in ihrer Heimat hatten.
bellum, 05. 09. '10 16:04
Re: ANAGRAMM
Wenn Ausländer unsere Drecksarbeit nicht mehr machen, dann müssen es unsere Arbeitslosen machen, ansonst gibt es kein Geld. Somit würden wir uns viel Geld ersparen. Sozialhilfe, Arbeitslosengeld, Gratiskindergarten usw. – Österreich würde sich in einigen Jahren von dem Schuldenberg erholen und die Menschen in Österreich würden für ihre Arbeit wieder mehr Lohne bekommen, da die Steuern gesenkt werden könnten. Aber solange wir das arbeitsscheue Gesindel in Österreich durchfüttern geht unser Land in den absoluten Ruin.
Wien_1190, 06. 09. '10 10:12
Re: ANAGRAMM
@Bellum - Da kann man nichtsmehr hinzufügen!
gaby47, 21. 09. '10 19:55
Re: ANAGRAMM
also dann zählst du dich zu den grössten hirnederln aller zeiten
prdonjica, 05. 09. '10 00:38
Primitive prolette HC
HC u seine FPÖ-Wähler sind nicht integrierbar in Europa und Österreich,dasswegen so eine Partei zu wahlen ist keine Demokratie,sondern Verbrechen.Raus mit HC und FPÖ-Wähler aus Österreich.Wer sind erwünschen in Wien:Türken oder Fassisten?Was tut rechtliche Staat,wieso ist Zahnassistentgehilfe HC nicht verhaftet?
Bananenbiager, 05. 09. '10 00:49
Re: Primitive prolette HC
mhh ihr Kommentar in allen Ehren, aber wir LEBEN Demokratie und da haben auch Kasperl Platz.
Wer wählt lebt Demokratie, auch wenn HC nie Bürgermeister wird.
Das wissen alle, denn allein aus der Wahlarithmethik geht es sich nicht aus...
Der HC glaubt halt ein Wuzzi zu sein, da haut ihm das Krokodil pausenlos auf den Schädel, -
was seine Aussagen auch zeigen....