"Das sind die roten Nazis": FPÖ-Obmann Strache bugsiert sich erneut ins Rampenlicht
- Verbalattacke auf sozialdemokratische Konkurrenten
- Wiener SPÖ kündigt prompt Unterlassungsklage an

·Keine Entschuldigung
von FPÖ-Boss Strache
Blauer untermauert
"Islamistenpartei"-Sager
·Chef des 3. Lagers neue Nummer 2 Wiens
FPÖ-Spitzenkandidat
HC Strache im Porträt
FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat es mit einer erneuten Verbal-Attacke in Richtung SPÖ mal wieder ins Rampenlicht geschafft. Im "Standard"-Sommergespräch bezeichnete er die Wiener Sozialdemokraten als "rote Nazis", die an grausliche Vorzeiten erinnern. Die Reaktion folgte prompt, SPÖ-Landesparteisekretär Deutsch kündigte rechtliche Schritte an.
Die Bezeichnung "rote Nazis" erklärt Strache mit der "Arroganz und Präpotenz der SPÖ", die Andersdenkenden mit gewalttätigen Steinewerfern ihren Stempel aufdrücken wolle.
Christian Deutsch wirft Strache angesichts dieses Sagers vor, "völlig außer Rand und Band" zu sein. Die FPÖ, so der Landesparteisekretär via Aussendung, lasse keine Gelegenheit aus, Hass zu säen und Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Deutsch kündigte zudem eine Unterlassungsklage sowie einen Antrag auf einstweilige Verfügung an. Für ihn ist klar, dass dieser Sager "rote Nazis" so nicht stehen bleiben wird.
Anderer Meinung ist naturgemäß sein freiheitliches Pendant. FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl verteidigt diesen Sager und sieht rechtlichen Schritten gelassen entgegen. Denn wenn es erlaubt sei, unbescholtene Bürger als "Kellernazis" zu bezeichnen, dann müsse man auch den Begriff "rote Nazis" zulassen, so Kickl gegenüber NEWS.at.
(hoa)










