Ahmadinejad ruft zu Krieg gegen Israel auf:
Iran lehnt die Nahost-Friedensgespräche ab
- "Problem kann nicht durch Gespräche gelöst werden"
- Nachbarländer sollen sich gegen Israel verbünden

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Kriegsbilanz: Über 34.000
Verletzte und 4.400 Tote
Einen Tag nach den Nahost-Friedensgesprächen in den USA hat der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad an die Palästinenser appelliert, den bewaffneten Kampf gegen Israel fortzusetzen. Das Problem könne "nicht durch Gespräche mit den Feinden der palästinensischen Nation gelöst werden", sagte Ahmadinejad anlässlich des jährlichen Al-Kuds-Tags.
"Widerstand ist der einzige Weg zur Rettung der Palästinenser", rief der iranische Präsident. Auch die jetzt begonnenen Gespräche seien zum Scheitern verurteilt. Ahmadinejad rief die Länder der Region auf, sich gegen Israel zu verbünden.
Dem staatlichen Fernsehen zufolge gingen mehrere Millionen Menschen im ganzen Land auf die Straßen. Sie riefen "Tod den USA" und "Tod für Israel".
Die Wiederaufnahme der Friedensgespräche von Israelis und Palästinensern in Washington fiel mit den traditionellen Al-Kuds-Kundgebungen im Iran zusammen. Seit drei Jahrzehnten wird am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan an die Besetzung Ostjerusalems durch Israel während des Sechstagekriegs 1967 erinnert. Al-Kuds ist der arabische Name für Jerusalem.
Die Demonstrationen in Teheran wurden von strengen Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Sicherheitskräfte waren im Einsatz, um zu verhindern, dass im Rahmen der vom Regime gesteuerten Proteste auch Oppositionelle auf die Straße gehen, um gegen Ahmadinejad zu demonstrieren. Die Website des moderaten Klerikers Mehdi Kharrubi berichtete, dass Islamisten Brandbomben auf sein Haus geworfen und einen der Leibwächter zusammengeschlagen hätten.
(apa/red)
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