Freitag, 3. September 2010

Glawischnig holt zum Gegenschlag aus:
"Kein Verständnis" für Schennach-Wechsel

  • Grünen-Chefin: "Dieser Schritt ist nicht in Ordnung"
  • Bundesrat wechselte kürzlich ins Lager der SPÖ Wien

Grünen-Bundessprecherin Glawischnig hat für den Wechsel des Grünen Bundesrates Schennach zur Wiener SPÖ "kein Verständnis". Schennachs Schritt sei "nicht in Ordnung" gegenüber der Partei und der Spitzenkandidatin Vassilakou, sagte Glawischnig laut Ö1-"Mittagsjournal". Im Zusammenhang mit den Spaltungen in den Bezirken Mariahilf und Josefstadt sieht die Grünen-Chefin Handlungsbedarf.

"Bemerkenswert" finde sie, dass jemand die Listenerstellung vor sieben Monaten zum Anlass nehme, um fünf, sechs Wochen vor der Wahl die Partei zu wechseln. Sie frage sich auch, warum das Mandat nicht zurückgelegt werde, so Glawischnig. Zu den Parteispaltungen in zwei Wiener Bezirken meinte die Grünen-Chefin, die Landesgruppe müsse über die totale Autonomie der Bezirksgruppen bei der Listenerstellung diskutieren. Dass sie selbst zu wenig Führungsstärke gezeigt habe, wies sie zurück. Für die Wahlen in der Steiermark gab sich Glawischnig optimistisch, in Wien sei nun nach diesen "Vorfällen" Mobilisierung angesagt.

(apa/red)

3.9.2010 18:22
Freund25, 08. 09. '10 09:55
Ich freue mich das die Grünen nun aufgewacht sind und zum Kampf bereit
Ich wähle Grün aus Überzeugung schon seit Jahren, und jetzt noch mehr, das Sie sich erneuert haben, und das ist gut so
zellerburg, 04. 09. '10 08:51
Glawischnig
Bei der wäre ich schon lange AUF und DAVON , denn das Geschwafel von ihr geht schon jeden auf den Sack.Schennach war nur der Anfang.
Dantine, 04. 09. '10 10:05
Re: Glawischnig
"Von nun an gings bergab" - dieser Satz von Hildegard Knef paßt hier sehr gut!
Das war auch mein 1.Gedanke und Eindruck, als ich hörte, dass diese Frau Glawischnig die Grünen übernahm und sich mit dem einzigen guten Grünen, Van der Bellen anlegte und ihn aus der Partei drängte!
Das ist zwar meistens so, bei Generationenwechseln, aber auf diese Art und Weise können das nur ehrgeizige Emanzen!
Und genau so schauts heute mit der Partei aus!
Mit den Folgen müssen sie jetzt leben - und absteigen!
MyHomebound, 03. 09. '10 21:41
Was will sie denn,
die Glawischnig von diesem - IHREM - Chaoshaufen, fernab vom damaligen Grünen-Gründer-Gedanken, fernab von JEDER REALITÄT. Dieser Schw..eberg hat sich doch schon so weit vom UR-Gedanken der damaligen Grünen entfernt, daß DIE in ihrer ABGEHOBENHEIT nichteinmal mehr wissen, um was es eigentlich beim Gründergedanken ging!!! Wenn ich blöde Meldungen hören will, stell ich mich vor eine Volksschule - entschuldigung an alle VSchüler - das sind EINSTEINS gegen die Grünen!!!!
mmeinung, 03. 09. '10 20:12
Führung
Die Grünen glauben, es ist demokratisch wenn alle mitreden und entscheiden, die Rechnung wie man sieht geht aber nicht auf. Ohne Leithammel, Leitwolf, geht es halt auch bei den Grünen nicht. Es muß immer einen geben, der anschafft....und das muß dann gelten. Nur viel reden bringt nichts.....
Woppo, 03. 09. '10 19:16
Nach dem nächsten Parteitag wird Glavischnick zur KPÖ
wechseln ,da sie die Partei nicht zusammenhalten kann !