Glawischnig holt zum Gegenschlag aus:
"Kein Verständnis" für Schennach-Wechsel
- Grünen-Chefin: "Dieser Schritt ist nicht in Ordnung"
- Bundesrat wechselte kürzlich ins Lager der SPÖ Wien

·Globaler Klimawandel
ist "bereits Realität"
Grüne fordern mehr Initiativen & Investitionen
·Grüne Vassilakou:
"Mein Zorn ist groß"
Interne Querelen machen
Wien-Chefin zu schaffen
·Unterstützung für den grünen Rebellen
Voggenhuber versteht Schennachs Wechsel
Grünen-Bundessprecherin Glawischnig hat für den Wechsel des Grünen Bundesrates Schennach zur Wiener SPÖ "kein Verständnis". Schennachs Schritt sei "nicht in Ordnung" gegenüber der Partei und der Spitzenkandidatin Vassilakou, sagte Glawischnig laut Ö1-"Mittagsjournal". Im Zusammenhang mit den Spaltungen in den Bezirken Mariahilf und Josefstadt sieht die Grünen-Chefin Handlungsbedarf.
"Bemerkenswert" finde sie, dass jemand die Listenerstellung vor sieben Monaten zum Anlass nehme, um fünf, sechs Wochen vor der Wahl die Partei zu wechseln. Sie frage sich auch, warum das Mandat nicht zurückgelegt werde, so Glawischnig. Zu den Parteispaltungen in zwei Wiener Bezirken meinte die Grünen-Chefin, die Landesgruppe müsse über die totale Autonomie der Bezirksgruppen bei der Listenerstellung diskutieren. Dass sie selbst zu wenig Führungsstärke gezeigt habe, wies sie zurück. Für die Wahlen in der Steiermark gab sich Glawischnig optimistisch, in Wien sei nun nach diesen "Vorfällen" Mobilisierung angesagt.
(apa/red)
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