Nach langen und zähen Verhandlungen:
Einigung auf eine Transparenzdatenbank
- Begutachtungsentwurf für Förderkonto steht bereits
- Offen bleibt fürs Erste die Kostenfrage des Projekts
·Keine Parteispenden bei Transparenzdaten
Kritik der Opposition: Datenbank ist ein "Witz"
·Das Prinzip der Mindestsicherung
744 Euro netto für Menschen in Notlagen
·Der Plan mit der ominösen Datenbank
GRAFIK: Offenlegung von
staatlichen Förderungen

Die Regierung ist endgültig einig, was die Transparenzdatenbank angeht. Der Begutachtungsentwurf für das Förderkonto steht bereits. Das wurde aus beiden Koalitionsparteien bestätigt. Offen bleibt freilich fürs Erste die Kostenfrage. Das Finanzministerium wird zunächst nur eine grobe Einschätzung abgeben.
Im Rahmen der Begutachtung soll dann auch noch geklärt werden, wer die Einspeiskosten für die Daten trägt. Das Finanzministerium möchte nicht auf sämtlichen Kosten sitzen bleiben und plädiert dafür, dass die einzelnen Ressorts hier für die Finanzierung sorgen, da man ja schon für die Erstellung der Datenbank insgesamt zahlt.
Fix ist, dass nun auch die ausgegliederten Unternehmen in die Förderbank einbezogen werden, das geht von den ÖBB über die Wiener Linien bis zu Landes-Energieversorgern. Eine genau Auflistung wird es laut Sozialminister Hundstorfer nicht geben, da der Begriff staatsnahe Unternehmen ohnehin klarstelle, was gemeint ist.
(apa/red)
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