Reine Mädchenklassen? Mehrheit spricht
sich für einen getrennten Unterricht aus
- NEWS.at-Umfrage: 57 Prozent stimmen dafür
- Uni-Studie: Ohne Buben lernt es sich viel besser

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Experten: Leistungsdruck setzt Schülern häufig zu
·Mehrheit ist für
reine Mädchenklassen
NEWS.at-Umfrage: 57 Prozent wollen Trennung
·Nachhilfe kommt Eltern teuer zu stehen
Pro Stunde muss man
bis zu 32 Euro bezahlen
Laut Studie können Mädchen ohne Buben besser lernen. Forscher der Universität Linz forderten daher einen getrennten Unterricht in naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik oder Physik. Dieser Meinung schließt sich die Mehrheit der User an, wie eine NEWS.at-Umfrage ergab: Immerhin 57 Prozent sprachen sich für eine Geschlechtertrennung in bestimmten Fächern aus.
Auch die Autoren der Studie, Nicole Schneeweis und Martina Zweimüller, sind sicher: In einer reinen Mädchenklasse können die Schülerinnen mehr Selbstbewusstsein entwickeln. Eine vollständige Trennung auf Schulebene lehnen sie jedoch ab.
Die geschlechterbezogenen Einkommensunterschiede sind immer noch vorhanden, heißt es in der Studie weiters. Eine Erklärung dafür findet man in der unterschiedlichen Berufswahl von Männern und Frauen. Das Problem: Viele Frauen arbeiten in schlechter bezahlten Dienstleisungs- und Sozialberufen. Umso wichtiger ist es früh genug anzusetzen, denn die Wahl des Schultyps bildet bereits die Grundlage für das spätere Berufsleben, so Schneeweis und Zweimüller.
(red)
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