Gefahrengutlager ging in Flammen auf:
Feuerwehr mit hohem Risiko im Einsatz
- Himberg: Brandursache muss erst geklärt werden
- Insgesamt 24 Feuerwehren im Einsatz - Totalschaden

Ein Großbrand in einer Halle mit einem Gefahrengutlager in Himberg (Bezirk Wien-Umgebung) hat etliche Feuerwehren stundenlang auf Trab gehalten. Das Feuer in der Lagerhalle im Gewerbegebiet war gegen 6.15 Uhr ausgebrochen. Das Gebäude stand stundenlang im Vollbrand, erst gegen Mittag brachten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle, teilte Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando NÖ mit.
Die Gefahr für die Feuerwehrleute war anfangs groß, mehrere Gasflaschen explodierten in den Flammen. Das Lager, in dem vermutlich Gas, Öl und Treibstoffe gelagert waren, wurde dann mit Löschschaum eingedeckt, um die Gefahr zu bannen. Dafür bestand durch die enorme Hitze akute Einsturzgefahr - das Dach war bereits in der Früh eingestürzt - und das Gebäude musste behördlich gesperrt werden.
Die 150 Feuerwehrleute von 24 Wehren mussten die Flammen daher überwiegend von außen bekämpfen. Dafür waren auch zwei Drehleitern und ein Hubsteiger im Einsatz.
Die etwa 30 mal 30 Meter große Lagerhalle, in der laut Sicherheitsdirektion etwa 50 Firmen eingemietet sein dürften, wurde durch das Feuer völlig zerstört. Neben dem Gefahrengut waren auch Fahrzeuge, Bühnendekoration und Malereizubehör gelagert. Sie wurden ebenfalls ein Raub der Flammen. Ein Übergreifen des Brandes auf andere Gebäude auf dem Gelände konnte aber verhindert werden.
Die Schadenshöhe war nicht bekannt. Auch die Brandursache war am Donnerstag unklar. Ermittler des Landeskriminalamtes werden daher am Freitag die Arbeit aufnehmen. Verletzt wurde niemand.
(apa/red)
