Donnerstag, 2. September 2010

Brutaler Mord in Nickelsdorf: Jetzt spricht die Ehefrau des Tatverdächtigen Augustin S.

  • VIDEO: "Zu solch einer Tat wäre er nicht fähig"
  • 58-Jähriger in U-Haft: Er bestreitet die Tat vehement

Seit rund einem Monat sitzt Augustin S. in Untersuchungshaft. Er ist der Hauptverdächtige im Fall von Lydia D., dem verbrannten Mordopfer von Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See). Doch ist der sechsfache Familienvater wirklich der Täter? Seine Frau Tanja S. spricht in NEWS exklusiv über den Verdacht. Sie glaubt nicht daran, dass ihr Mann ein Mörder ist: "Zu solch einer Tat wäre er nicht fähig."




Auf einen Bericht von NEWS hin, meldete sich der Tatverdächtige bei der Polizei. Er hätte wichtige Hinweise zu den Schmuckstücken der Toten, die im Magazin abgebildet waren. Bei der folgenden Unterredung mit den Beamten verstrickte Augustin S. sich aber immer mehr in Widersprüche. Die Ermittler, inzwischen misstrauisch geworden, führten bei dem Handy des 58-Jährigen eine Rufdatenrückerfassung durch. Mit einem alarmierenden Ergebnis: Am Todestag des Opfers wurde sein Handy in Nickelsdorf geortet, nur wenige Minuten bevor die Leiche aufgefunden wurde.

Am 30. Juli hat die Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft über Augustin S. verhängt. Seitdem sitzt er im Landesgericht Eisenstadt ein und bestreitet vehement die 72-Jährige ermordet zu haben.

Profiler ermittelt
Die Staatsanwaltschaft hat nun den renommierten Profiler Thomas Müller beauftragt bei der Klärung des Verbrechens zu helfen. Er soll anhand von gerichtsmedizinischen Befunden und Fotos der Spurensicherung eine Fallanalyse erstellen, um die Motive des Killers zu erkunden. "Jeder Täter hinterlässt Spuren seines Ichs", so Müller.

(red)

Noch mehr Infos zum Thema finden Sie im NEWS 35/10

2.9.2010 08:31