30.8.2010 14:47

Das sind Straches Wien-Nebendarsteller:
FPÖ stellt Landesliste für Wiener Wahl vor

  • Gudenus und Vilimsky hinter dem Parteichef gereiht
  • Das freiheitliche Wahlziel: Mindestens 20 Prozent

Als letzte Partei hat die FPÖ ihre Landesliste für die Wien-Wahl am 10. Oktober präsentiert. Denn bisher stand nur der Spitzenkandidat - Parteichef Heinz-Christian Strache - fest. Nun wurden auch die weiteren Plätze fixiert. Hinter Strache folgt der Sohn des früheren Nationalratsabgeordneten John Gudenus, der Landtags- bzw. Gemeinderatsabgeordnete Johann Gudenus. Platz drei ist für FP-Generalsekretär Harald Vilimsky reserviert.

Die Präsentation der Landesliste fand in einem Wiener Gasthaus statt, das laut Strache im Jahr 1899 eröffnet wurde. In jenem Jahr, so betonte der Parteichef, wurde auch die Operette "Wiener Blut" uraufgeführt. Diese Worte prangen auch auf den ersten blauen Wahlplakaten: Die Wiener FPÖ sorgt derzeit mit dem Slogan "Mehr MUT für unser 'Wiener Blut'" für Aufsehen.

Straches große Hoffnung
Die Kandidatenliste ist am Montagabend vom Vorstand beschlossen worden. Strache selbst geht, wie er bekräftigte, als Bürgermeisterkandidat ins Rennen. Die neue Nummer zwei, Johann Gudenus, ist laut dem FPÖ-Chef eine große politische Hoffnung. Der Drittgereihte, Harald Vilimsky, soll - unter einem Bürgermeister Strache - beim Umbau des Magistrats eine wichtige Rolle spielen, wie es hieß. Vilimsky sitzt derzeit im Nationalrat. Er war ursprünglich im FP-Klub im Rathaus tätig, ein Mandat hat er in Wien bisher nicht ausgeübt.

Auf den weiteren Plätzen folgen die Gemeinderätin Veronika Matiasek und Klubchef Eduard Schock. Platz sechs ging an Barbara Kappl, die zuletzt bei der Wirtschaftskammerwahl für die Blauen kandidiert hat. Danach folgen der nicht amtsführende Stadtrat Johann Herzog sowie Gemeinderat David Lasar. Auf den neunten Platz wurde die freiheitliche Kultursprecherin im Parlament, Heidemarie Unterreiner, gereiht, die somit vor einer Rückkehr ins Wiener Stadtparlament stehen könnte.

"Wir wollen eine Stadt schaffen, die wieder Weltstadt wird und nicht zur Allerweltsstadt verkommt", umriss Strache heute sein Wahlprogramm. Man sei nicht allgemein gegen Fremde: "Aber wir wollen nicht zur Minderheit in der eigenen Heimatstadt werden". Und er versicherte: "Wir sind die Hoffnung für die Hoffnungslosen."

Wahlziel: Mindestens 20 Prozent
Derzeit verfügt die Wiener FPÖ über 13 Mandate. Sie ist viertstärkste und damit kleinste Fraktion im Rathaus. Das Wahlziel von Parteichef Strache lautet jedoch: Zulegen - auf einen Stimmanteil von mindestens 20 Prozent. 2005 waren es knapp 15 Prozent.

(apa/red)

30.8.2010 14:47
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kritiger, 09. 09. '10 19:17
über Johann Gudenus - 2. Mann hinter Strache. (2. Teil)
Zitate [Bearbeiten]
„Im alten Rom wurden diejenigen, die sich am Volkswohl versündigten, verbannt. Schade, dass es diesen alten Brauch nicht mehr gibt.“ (Gudenus in Reaktion auf die Kritik von Caritas-Präsident Franz Küberl am Umgang mit Asylwerbern.)[3]

„Der Faschismus von heute sagt nicht: Ich bin der Faschismus. Er sagt: Ich bin der Antifaschismus.“ Dies sagte Johann Gudenus während einer Gemeinderatssitzung im Oktober 2008 in dem Glauben, dass dieses Zitat dem italienischen Antifaschismuskämpfer Ignazio Silone vermutlich zugeschrieben wird. [4][5]

aus http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gudenus

na Gratuliere.
kritiger, 09. 09. '10 19:13
über Johann Gudenus - 2. Mann hinter Strache.
Johann Gudenus wurde in den Medien wegen mehrerer Aussagen kritisiert. Erstmals kam Gudenus 2003 in die Medien, als die Tageszeitung Der Standard nach einem Interview berichtete, er fordere eine Steuer auf Verhütungsmittel, um den Geburtenrückgang zu bekämpfen.[1] Angesichts der Veröffentlichung der Einbürgerungszahlen am 30. März forderte Gudenus im April 2004, dass eine „voll einsetzende Umvolkung“ verhindert werden müsse. Gudenus verwies zudem auf das „Grundsatzprogramm des RFJ“, in dem ein „Stopp der Überfremdung“ gefordert wird.[2]

(-)
keinbrauner, 25. 08. '10 07:30
Wien - Weltstadt unter Strache
Hiess das Gasthaus zufällig "Zum blauen Esel". Es würde vom Namen her unheimlich passen. Wie man mit diesem Programm eine Stadt zur Weltstadt machen will, kann nur einem kranken Gehirn entspringen.
wong, 24. 08. '10 21:03
hinweise
es gibt sie tatsächlich, die hinweise, die besagen, dass gudenus sr., der unselige john, in den fall franz fuchs verwickelt ist ....!
Wien_1190, 25. 08. '10 10:12
Re: hinweise
Sie meinen also, dass er Hrn. Fuchs geholfen hat sich zu erhängen? ;)
Wien_1190, 25. 08. '10 10:18
Re: hinweise
Gehn Sie lieber Blutspenden! Ihre Parteikollegen veranstalten danach sogar auf Steuergelder einen Wirtshausabend ;)


Da kann doch jeder RICHTIGE SPÖLER nicht NEIN sagen!

Aber aufgepasst, mit Alkohol im Blut werden Sie nicht zur Blutspende zugelassen, wobei evtl. die SPÖler die maximale Promilleanzahl für Blutspender für ihre Parteifreunde herabgesetzt haben!, denn ansonsten dürfte unser Bürgermeister nicht spenden gehn und wahrscheinlich 80% die im dienst wirklich BLAU sitzen und die Farbe nichtnur als Parteikennzeichen haben!
So hat Wien gewählt