Montag, 30. August 2010

Bei Innenministerin Fekter schrillen die Alarmglocken: Asylanträge steigen wieder

  • Anwesenheitspflicht deshalb ein ganz wichter Punkt
  • Drittes Erstaufnahmezentrum aber weiter kein Thema

Die Zahl der Asylanträge ist in den letzten Wochen wieder gestiegen. Während zu Beginn dieses Jahres rund 800 Personen pro Monat in Österreich um Asyl angesucht haben, werden im Innenministerium für den August rund 1.300 Anträge erwartet. Innenministerin Maria Fekter sieht darin ein "Alarmsignal" und drängt deshalb neuerlich auf die von ihr geforderte Anwesenheitspflicht für Asylwerber, wie ihr Sprecher Gregor Schütze erklärte.

Ein drittes Erstaufnahmezentrum ist für die Ministerin aber nach wie vor kein Thema, obwohl auch in den beiden bestehenden Zentren in Traiskirchen und in Thalham die Belagszahlen zuletzt wieder gestiegen sind.

Drittes Erstaufnahmezentrum "kein Thema"
Im vergangenen Winter hatte Fekter mit ihren Plänen für ein drittes Erstaufnahmezentrum im burgenländischen Eberau für Aufregung gesorgt. Nachdem vor der burgenländischen Landtagswahl die Wogen hoch gegangen waren und die Bürger in einer Volksbefragung das Projekt klar abgelehnt haben, wurde der Plan wieder fallen gelassen. Nachdem auch die Zahl der Asylwerber damals rückläufig war, wurde ein drittes Erstaufnahmezentrum als nicht mehr notwendig erachtet.

Obwohl nun aber wieder mehr Asylanträge gestellt werden, bleibt Fekter auch jetzt dieser Haltung. Ein drittes Erstaufnahmezentrum sei weiterhin "kein Thema", versicherte ihr Sprecher. Trotzdem sieht die Ministerin aber in den steigenden Zahlen ein "Warnsignal" und ihre Forderung nach einer Anwesenheitspflicht für Asylwerber zu Beginn des Verfahrens bestätigt. Man sei zuversichtlich in dieser Frage und bei dem geplanten Bundesamt für Migration mit der SPÖ bis zum Herbst eine Einigung zu erzielen, erklärte Schütze.

Steigerung der Asylzahlen
Dabei ist diese Steigerung der Asylzahlen erst auf den zweiten Blick in die Statistik zu erkennen. Von Jänner bis Juli wurden 5.950 Anträge registriert, im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum noch 8.850 (im gesamten Jahr 2009; 15.821) und im Jahr 2008 waren es 6.400 (im gesamten Jahr 2008: 12.841). Nach dem Inkrafttreten des Fremdenrechtspakets mit einer Eindämmung der Folgeanträge und einer Verschärfung der Schubhaft wurden bis April rund 800 Anträge pro Monat gestellt. Von Mai bis Juli waren es jeweils knapp über 900, für den August wird jetzt aber ein rasanter Anstieg auf rund 1.300 Anträge erwartet. Erst in den letzten Wochen wurde dieser neue Trend erkennbar - teilweise werden pro Tag mehr als 100 Anträge gestellt, Spitzenreiter war der 23. August mit 110 Anträgen.

Dabei sticht keine Nationalität besonders heraus, insgesamt kommen die Menschen aus 26 verschiedenen Nationen. Im Innenministerium erklärt man sich diese Entwicklung damit, dass nach dem Inkrafttreten des neuen Fremdenrechtspakets die Orientierungsphase nun wieder vorbei sei und sich die Informationen über die neuen Bedingungen jetzt herumgesprochen hätten. Zudem waren die Antragszahlen im zweiten Halbjahr immer schon höher als im ersten, was auch damit zusammenhängt, dass sich die Menschen eher im Sommer auf die Reise machen.

Anwesenheitspflicht von Asylwerbern
Zur Aussage Fekters, wonach die Anwesenheitspflicht von Asylwerbern auch deshalb notwendig sei, um zu gewährleisten, "dass aus der Asyl-Grundversorgung nicht ein vorübergehendes Taschengeld für Roma aus südosteuropäischen Staaten wird", heißt es im Innenministerium, dass die Asylwerber nicht nach Ethnien, sondern nach Herkunftsländern registriert werden. Man könne aber davon ausgehen, dass viele Roma aus Mazedonien kommen und die Zahl der Asylwerber aus diesem Land derzeit bei 30 bis 40 pro Woche liegt - früher waren es etwa zehn. Für Mazedonier, das als sicherer Herkunftsstaat gilt, besteht Visafreiheit. Für Asylwerber aus diesem Land kommt daher ein beschleunigtes Verfahren zur Anwendung.

Die beiden Erstaufnahmezentren in Traiskirchen und Thalham sind derzeit mit rund 350 bzw. 100 Personen noch nicht an der Grenze ihrer Kapazitäten. Mit den Ländern Nieder- und Oberösterreich wurde eine Maximalzahl von 480 bzw. 120 Personen vereinbart. Die beiden Ausgleichsunterkünfte in Bad Kreuzen in Oberösterreich und in Reichenau in Niederösterreich sind allerdings schon voll, und bei derzeit rund 100 neuen Anträgen pro Tag würden die Kapazitäten bald ausgeschöpft seien. Deshalb müsse man jetzt rasch reagieren, heißt es im Innenministerium.

(apa/red)

30.8.2010 10:42
Woppo, 30. 08. '10 23:00
Dieses Foto von der Ministerin ist schon gemein,für ihre
gute Arbeit hat sie sich ein großes Lob verdient . Was würde beteuten eine Vassiluf( Griechin-Wien-Grüne) als Innenministerin ,Ja natürlich alle Ziegeuner rein !
Bananenbiager, 29. 08. '10 23:35
Also wie jetzt?
Vor wenigen Wochen noch hat die Mizzi behauptet die Anträge gingen zurück.

Fragt sich nur was die mizzl gezählt hat? Schotter?
Andere Frage: Kann man endlich von der ein nettes Foto machen? Die ist ja von allen Seiten unansehbar, da kann ihr Geld sie auch net schöner machen.
Photoshop bitte verwenden....
Q-Marine, 30. 08. '10 13:20
Re: Also wie jetzt?
Wer News nicht in den Kram passt, bekommt eben besonders peiliche/blöde Fotos verpasst.
Das denke ich mir beispielsweise gleich auf dieser Seite im Zusammenhang mit HC Strache. Den Feind immer schön blöd ausehen lassen und am besten noch Wörter wie "Kleptomanen" und "Witzfiguren" in die Überschrift.

Nette Fotos gibt es sicher auch von Fr. Fekter zu Hauf, leider wird man die auf dieser Seite vergeblich suchen.
MyHomebound, 30. 08. '10 14:59
Re: Also wie jetzt?
Fragt sich nur, wer hat ihr die falschen Zahlen unterschoben...
Pragmatiker, 29. 08. '10 12:18
Völllig unverständlich
Ein Asylrecht wird in humanen Staaten Bürgern aus kriegsführenden Nationnen gewährt um ihr Leben zu schützen. Mir ist im Augenblick keine kriegsführende Nation in Europa bekannt, weiters ist mir unbegreiflich wie Menschen die um ihr nacktes Leben rennen müssen aus den entferntesten Winkeln unseres Planeten nach Österreich gelangen um hier Asyl zu beantragen. In diesem Sinn kann ich keinen einzigen Asylantrag verstehen.
write, 29. 08. '10 12:23
Re: Völllig unverständlich
Völlig Richtig!
Gegen Asylbetrug muss einfach vorgegangen werden!
Bin_Maden, 29. 08. '10 12:37
Re: Völllig unverständlich
Nun Pragmatiker, wenn man nicht imstande ist, über den Tellerrand zu blicken, dann erscheint einem gar vieles unbegreiflich...
write, 29. 08. '10 13:25
Re: Völllig unverständlich
Du kennst Teller?
Essen Bin Fladen nicht vom Boden?
sidestep, 29. 08. '10 13:29
Asyl ist ein Recht auf Zeit
Immer wenn hier über Asyl geredet wird, wird eines vergessen: Asyl ist ein Recht auf Zeit und bedeutet nicht, dass der, der Asyl bekommt, für immer hier leben darf. Wenn die Asylgründe wie z.B. politische oder religiöse Gründe wegfallen, hat der Asylwerber nach Hause zurückzukehren. Einige Gutmenschen hier und die diversen NGO´s wie die Caritas und wie sie alle heißen vergessen dies. Abgesehen davon, dass nach Österreich gar kein Flüchtling mehr gelangen darf, weil er nach dem Dubliner Abkommen dazu angehalten ist, im ersten sicheren Staat den Antrag zu stellen. Österreich ist von EU-Mitgliedsstaaten umgebern. Aber dort fliegen halt die gebratenen Tauben nicht wie bei uns in deren Mund. Das zu den Leuten, die angebl. über den Tellerand hinausschauen aber nichts kapieren und keine Bestimmungen kennen!
Bin_Maden, 29. 08. '10 13:57
Re: Völllig unverständlich
Seitentreter, schon mal was von "Solidarität" gehört, wie sollen Staaten wie Ungarn oder Rumänien, wo die Not selbst gross ist, sämtliche Asylanten aufnehmen, nur weil sie aussen liegen? Unser Status als Binnenland innerhalb der EU entbindet uns nicht von der Verantwortung, als eines der reichsten Länder auch unseren Beitrag zu leisten.
brabus, 29. 08. '10 16:54
Re: Völllig unverständlich
Schlepper bringen diese meist ahnungslosen Leute ins Land. Jeder der solche Asylanten willkommen heisst unterstützt das Schlepperwesen.
puppi7899, 29. 08. '10 17:22
Re: Völllig unverständlich
Bin-Maden: Wer ständig mit der Klischeekiste daherkommt sind Sie. Außerdem bin ich froh Ihr Gschau nicht zu sehen.
Ich bin mir nicht im klaren was Sie anstreben.
Sind Sie selbst ein Schlepper? Und immer das Geplapper von dem reichen Staat. Ich kann nicht so viel davon bemerken, vielleicht war es Österreich einmal. Bei uns gibt es genug Armut. Ungarn und Rumänien können keine Asylanten aufnehmen? Wir auch nicht mehr. Punkt
write, 29. 08. '10 17:49
Re: Völllig unverständlich
@puppi
Völlig richtig!
Ich meine aber nach wie vor, der Bin Fladen ist ein News Redakteur mit Imigrationshintergrund (Korea)- einmal hat er sich ja schon geoutet!
Bin_Maden, 29. 08. '10 17:56
Re: Völllig unverständlich
Oooh, wer ist denn der/die/das puppi7899, merkwürdige Figur, fürwahr. Es lohnt sich freilich nicht, sich mit Dir auseinanderzusetzen, denn Du bist mir schlicht zu unbedeutend, da Du lediglich Deinem Vorbild write nachplapperst und bejubelst.
sidestep, 30. 08. '10 12:15
@MADE
Sie wissen, dass ich normaler Weise mit Ihnen nicht rede. Aber manche Leute sind - wie Sie - so dumm, dass ich ein bisschen geistige Entwicklunghilfe leiste. Das Ammenmärchen mit dem reichen Staat Österreich glauben nur geistig unterbelichtete Leute wie Sie. Österreich hat 200 Milliarden Schulden. Nur für Ihr Sonderschulmniveau: Das sind hinter dem 2er 9 Nullen. Soweit über das reiche Österreich. Dass Sie auf meine Sachargumente wie dass Asyl ein Schutz auf Zeit ist nicht eingehen zeigt nur, wie ärmlich Sie argumentativ gebaut sind.

Die EU ist eine Staatengemeinsachft, in der jeder seine Pflichten zu erfüllen hat. Dafür bekommt er die Mittel auch vom Nettozahler Österreich aus Brüssel. Mit diesen Mitteln haben Sie Ihre Pflichten - auch den Schutz der Grenzen gegen Illegale -zu erfüllen. AUS und ENDE!
sidestep, 30. 08. '10 12:17
Re: Völllig unverständlich
Sorry natürlich 11 Nullen hinter dem 2er!
Bin_Maden, 29. 08. '10 11:59
Bedenkliches Gschau
Sehr treffendes Foto der Frau Innenminister, beleuchtet explizit ihren Geisteszustand. Dieser irre Silberblick ist wohl das wahre "Alarmsignal", schlage hier als humanitäre Lösung eine rasche Aufnahme in den neuen Narrenturm... ääh natürlich "psychologische Zentrum" zu Tulln vor, um die Bevölkerung vor dieser durchgeknallten Person zu schützen.
write, 29. 08. '10 12:03
Re: Bedenkliches Gschau
Ein fladenreicher Beitrag, der wieder einmal klar das Thema verfehlt.
Du schaffst es vom geistigen Level halt einfach nicht....
zellerburg, 29. 08. '10 12:18
Re: Bedenkliches Gschau
Du bist a Hiefler! Die Innenministerin hat schon Recht,soll noch mehr Gsindl kommen als schon da sind.
write, 29. 08. '10 12:23
Re: Bedenkliches Gschau
Ja, es sind zuviele Bin Fladen in Österreich!
write, 29. 08. '10 13:24
Re: Bedenkliches Gschau
Da braucht niemand was machen, du bist dumm genug es selbst zu tun.
Immer nur das gleiche grenzdebile dümmliche Geschwafel, nimm dir ein Beispiel an der lieben Frau Fekter!
Bin_Maden, 29. 08. '10 13:48
Re: Bedenkliches Gschau
ja klar, immer das gleiche, selbst ein unterklassiger, xenophober rechter Hetzer - aber ständig Kontrahenten als dumm bezeichnen. Was mich übrigens absolut nicht juckt, im Gegnteil, man weiss ja, von wem es kommt. Sämtliche sozialwissenschaftliche Studien weisen Rechte und deren Symphatisanten als wenig gebildet und flexibel aus.
write, 29. 08. '10 14:51
Re: Bedenkliches Gschau
Ein gutes Beispiel dafür, welchen Unsinn muslime Linke wie du verzapfen....
Bin_Maden, 29. 08. '10 15:20
Re: Bedenkliches Gschau
*lool* gerade beweist Du eindrucksvoll die Richtigkeit der Studien. "Muslime Linke", ein beherzter Patridioten-Grif in die Klischeekiste *gg* Bin übrigens römisch-katholisch, aber sämtlichen Religionen abgeneigt.
Dantine, 29. 08. '10 18:44
Re: Bedenkliches Gschau
Aber HALLO,
wie weit denn noch?
Stimmt, es gibt zu viele Asylwerber, die eigentlich gar kein Asylrecht haben dürften, weil kein Asylgrund!

Ebenso gebe ich denen recht, die sagen, Asylwerber, die durch ein sicheres Land eingereist kommen, gehört feprüft, warum sie nicht im Erst-Land aufgenommen wurden!
Weiters möchte ich dem noch hinzufügen, dass es absolut unerheblich ist, ob Österreich ein reiches Land ist, oder Rumänien ein armes Land! Die EU-Bestimmungen sind eindeutig und sagen, dass Asylanträger an die Erst-Eitrittsländer geschickt werden müssen. Aber halt leider: Die Flugzeuge machen selten einen Zwischenstopp in Rumänien, wenn z.B. Usbeken nach Wien kommen!

Diskussion ist gut und richtig - aber bitte fair und nichts so DEPPERT!!!!(Entschuldigung bitte!)