Nie wieder auf miese Typen hereinfallen:
So durchschauen Sie die "falschen Prinzen"
- Ein Mann erklärt, wodurch sich Nieten selbst verraten
- Auf diese Kerle können Sie getrost verzichten!
·So durchschaut frau einen falschen Prinzen
Wie Sie nicht mehr auf miese Typen hereinfallen

Das ist so gut wie jeder Frau schon mal passiert: Man lernt einen Mann kennen, der so toll ist, dass man es kaum glauben kann. Schmetterlinge im Bauch, tolle Gespräche, himmelhochjauchzender Sex - und plötzlich ist alles anders. Er lügt, betrügt, ist nur noch halb so aufmerksam und wir Frauen fragen uns: "Was ist passiert?" Ein Mann erklärt nun, wie solche Kerle ticken!
Roman Maria Koidl nennt solche Typen ganz einfach und auf den Punkt gebracht "Scheißkerle" - und hat auch gleich ein ganzes Buch über diese Spezies Mann geschrieben, an die die meisten Frauen mindestens einmal im Leben geraten. Doch es gibt Abhilfe! Denn die Unterkategorien der "Scheißkerle" (etwa der verheiratete Mann oder der Dr. Kimble) sind laut Koidl schnell zu durchschauen.
Die häufigsten "falschen Prinzen"
Der Zwei-Wochen-Mann
Der Klassiker: Sie trifft einen Typen, man verbringt einige wunderbare Tage oder Dates miteinander - und plötzlich Stille. Die Frau versteht die Welt nicht mehr - klar. Was ist geschehen? Einfach: Dem Zwei-Wochen-Mann ging es nur um Sex, ein wenig Abenteuer, aber nicht um echte Gefühle. Wenn er das von Anfang an gesagt hätte, wäre mit höchster Wahrscheinlichkeit gar nichts rausgekommen, also hat er den Beginn einer Beziehung simuliert und das Ganze abgebrochen, sobald er genug "Abenteuer" hatte.
Er gibt also am Anfang Vollgas, sagt Sätze wie "Wir sind füreinander bestimmt" - und lässt dann ganz schnell extrem nach. Es kommen dann nur noch Statements wie "Ich bin gerade so beschäftigt, ehrlich." Ladies, Finger weg, Warten bringt hier rein gar nichts!
Der verheiratete Mann
Sie verliebt sich in einen gebundenen Typen, der sich gerade in der Trennungsphase befindet. Eigentlich ist alles geklärt, aber dann zieht sich das Ganze in die Länge und plötzlich ist doch alles nicht so eindeutig und er zeigt sich hin- und hergerissen zwischen Ehefrau und Geliebter, wobei letztere in den meisten Situationen zurückstecken muss.
Er rechtfertigt sich dann mit Sätzen wie "Es ist alles so kompliziert" und "Meine Frau setzt mich so unter Druck". Fakt ist leider: Wenn sich ein Mann wirklich trennen will, dann tut er dies auch - vor allem wenn er eine wunderbare Frau kennengelernt hat, die er nicht verlieren will. Wenn sich die angebliche Trennungsphase wie ein Kaugummi dahinzieht, dann ist die zukünftige Beziehung nur so etwas wie die Karotte, die man einem Esel vor die Nase hält.
Dr. Kimble
Er hält eine Frau zwar dezent, aber doch stetig auf Abstand. Und sie weiß nie so ganz, woran sie eigentlich ist. Manchmal reagiert er einfach nicht auf Anrufe, sagt kurzfristig ab. Und dann ist er plötzlich wieder interessiert an einem Treffen - allerdings bestimmt nur er wann, wo und wie oft.
Typische Sätze sind etwa "Ich bin ein Scheidungskind, ich habe Probleme Vertrauen zu fassen" oder "Ich habe mich erst vor kurzem getrennt und weiß nicht, ob ich mich jetzt schon wieder fest binden kann". In Wahrheit denkt er sich allerdings: "Mit Dir will ich keine fixe Beziehung haben, aber Dich ab und zu zu sehen find ich total angenehm". Meine Damen: So einen Dr. Kimble haben Sie nicht notwendig!
Wie findet man einen guten Kerl?
Diese drei Exemplare sind nicht die einzigen Herzensbrecher: Da gibt es noch den Serientäter, den Bad Boy und viele mehr. Doch wie kann man all diesen Liebesfallen entgehen? Auch darauf hat Roman Maria Koidl eine Antwort: "Versuchen Sie nicht dem schönen Schein hinterherzurennen, also keiner Kleine-Mädchen-Idee von Familie und der idealtypischen Beziehung. Männer, die Ihnen dieses Konzept als Zukunftsbild skizzieren, können Sie gleich in der Pfeife rauchen. Werden Sie erwachsen, suchen Sie sich einen Kerl, der Sie liebt. Es gibt keine Perfektion, jedenfalls nicht über den Zeitraum von sechs Wochen hinaus." Und abschließend: "Hören Sie unbedingt auf, für Männer Entschuldigungen zu formulieren!"
Redaktion: Susanne Jelinek
Mehr zum Thema in "Scheißkerle" von Roman Maria Koidl, erschienen bei Hoffman und Campe, 17,50
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