Sebastien Loeb regiert in Deutschland: Bereits achter Sieg für Loeb nacheinander
- Citroen-Teamkollege Sordo auf dem zweiten Platz
- Franz Wittmann/Klaus Wicha belegen Platz 17
Sebastien Loeb hat seine einzigartige Erfolgsstory bei der Rallye Deutschland mit dem achten Sieg nacheinander fortgesetzt. Der Rekord-Champion aus Frankreich fuhr nach 19 Prüfungen mit einer Gesamtlänge von 405,67 Kilometern im C4 einen Vorsprung von 51,3 Sekunden auf seinen spanischen Citroen-Teampartner Dani Sordo heraus.
Sein französischer Landsmann Sebastien Ogier (2:13,3 Minuten zurück) komplettierte den ersten Dreifach-Triumph für den französischen Autohersteller in Trier.
"Das ist ein unglaublicher Sieg, der achte in Folge", freute sich der Ausnahmepilot aus dem Elsass über seine neue Bestmarke. "Ich habe bei dieser Rallye immer ein gutes Gefühl. Es sieht fast so aus, als ob ich hier nicht zu schlagen bin", sagte Loeb, der nach dem WM-Lauf in Bulgarien seinen zweiten Start-Ziel-Sieg 2010 einfuhr und damit zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Stärke auf Asphalt bewies.
Bester Ford-Pilot war nach dem Ausfall des finnischen Vize-Champions Mikko Hirvonen (Getriebe) dessen Landsmann Jari-Matti Latvala als Vierter (+2:33,9 Minuten). In der WM-Wertung baute Loeb mit dem vierten Saisonerfolg und seinem 59. Gesamtsieg die Führung aus. Ex-Formel 1-Weltmeister Kimi Räikkönen erzielte auf der letzten Prüfung in der Trierer Innenstadt seine erste WM-Bestzeit. Seinen ersten Rallye-Auftritt in Deutschland beendete der Finne im Citroen C4 auf dem siebenten Platz (+8:50,5 Minuten).
Franz Wittmann/Klaus Wicha landeten im Peugeot 207 S2000 auf dem 17. Platz, in einer inoffiziellen S2000-Wertung hätte dies den sechsten Rang bedeutet. "Bei einer WM-Rallye mit dieser Besetzung unter den Top-20 zu landen ist schon sehr ordentlich. Darauf dürfen wir mit Recht stolz sein. Natürlich will man immer mehr, aber für uns galt es, die Rallye zu beenden, damit wir möglichst viele Kilometer sammeln können", sagte Wittmann.
(apa/red)
