So gelingen Ihnen bessere Urlaubsfotos:
Tricks für Anfänger und Hobbyfotografen
- Damit man die Ferien dann auch herzeigen kann
- KLICKEN: Von Akkureserven bis Panoramabild
Urlaubszeit ist Fotozeit - kaum einer lässt es sich am Strand oder in fernen Städten nehmen, schöne Momente fotografisch festzuhalten. Dank großen Speicherkarten werden Hunderte, manchmal auch Tausende von Fotos geschossen, doch nach dem Urlaub kommt am PC oft die Ernüchterung: Schiefe, unscharfe Bilder, oft zu hell oder zu dunkel, geben beim Herzeigen nicht allzu viel her. Um solche Fehlschüsse zu vermeiden, hat E-MEDIA 17 einfach zu befolgende Tipps für alle Hobbyfotografen zusammengestellt, die bessere Bilder machen wollen.
Digitale Fotoapparate haben dafür gesorgt, dass deutlich mehr Fotos geschossen werden als zu Analog-Zeiten. Während noch vor einigen Jahren neue Digicams qualitativ deutlich besser abschnitten als zwei bis drei Jahre ältere Modelle, sind die Unterschiede bei der Bildqualität mittlerweile nicht mehr allzu groß. Der Vorteil ist, dass man auch mit günstigen Einsteiger-Kameras durchaus ansehnliche Fotos machen kann. Es kommt weniger auf die Technik an, stattdessen zählt vermehrt der Umgang mit der Digicam. Wer überlegt fotografiert, wird mit erinnerungswürdigen Bildern belohnt.
Vorsorgen ist besser als heilen
Der Computer und zahlreiche Software-Tools können zwar einige Fehler ausmerzen, doch besser ist es, bereits beim Fotografieren auf gewisse Dinge zu achten und Fehlerquellen zu vermeiden. Gerade bei größeren Bildmengen kann sich die Nachbearbeitung als äußerst langwierig herausstellen, nicht selten bleiben die Fotos dann unangetastet in einem Ordner liegen und verstauben virtuell. Außerdem ist es fast immer einfacher, während des Fotografierens auf eine korrekte Ausrichtung der Kamera sowie auf eine gute Belichtung zu achten, als diese Dinge dann am Computer auszubessern.
Nachbearbeitung
Sollten dennoch ein paar wichtige Bilder schief, zu dunkel oder von den Farben her verfälscht sein, sollte man sie nicht gleich in den Papierkorb verschieben. Dank Bildbearbeitungsprogrammen haben Hobbyfotografen heute Möglichkeiten zur Verbesserung, die früher nur ausgebildeten Entwicklern und Speziallabors vorbehalten waren. Mit nur wenigen Mausklicks lassen sich schiefe Bilder gerade drehen, aufhellen oder abdunkeln. Praktisch ist auch die Schatten bzw. dunkle Bereiche aufhellen genannte Funktion, die viele Tools beherrschen. Dabei werden nur die dunklen Bildteile aufgehellt, wie sie z. B. bei zu viel Gegenlicht, schwachem Blitz oder starker Sonneneinstrahlung mit dunklen Schatten auftreten, während die hellen und korrekt belichteten Bereiche unangetastet bleiben. Ebenfalls gut beheben lassen sich Farbverfälschungen, die aufgrund eines falschen Weißabgleichs auftreten. Wo auch die beste Software kaum zu helfen vermag, sind jedoch unscharfe Fotos. In sehr geringem Ausmaß lassen sich Bilder zwar nachschärfen, doch wer beim Fokussieren nicht aufgepasst hat, muss mit einem unbrauchbaren Bild rechnen.
Kompakt oder Spiegelreflex
Kompaktkamerabesitzer, die Gefallen an der Fotografie gefunden haben, sollten bei Gelegenheit einen Blick auf System- und Spiegelreflexkameras werfen damit lassen sich dank hochwertigen Objektiven und großen Sensoren noch schönere Ergebnisse erzielen. Alle gezeigten Tipps kann man natürlich sowohl bei normalen Digicams als auch bei Spiegelreflex- und Systemkameras anwenden.
(E-MEDIA/Putnik)
