Mehr als 10.000 Menschen entscheiden:
Das Elefantenbaby soll "Tuluba" heißen
- Dickhäuter ab sofort auch am Nachmittag zu sehen
- Video-Besuch: Wie die Ohren eines Mannes, so sein...
Die Fans des Schönbrunner Elefantenbabys haben entschieden: "Tuluba" soll der am 6. August geborene Bulle heißen. Wie der Tiergarten Schönbrunn weiters mitteilte, hatten sich mehr als 10.000 Menschen an der Internet-Abstimmung über den Namen des kleinen Dickhäuters beteiligt. Dabei sprach sich eine große Mehrheit von 61,4 Prozent für "Tuluba" aus, was "Große Ohren" bedeutet.
"Tuluba war auch mein heimlicher Favorit, weil es ein sehr klingender Name ist", meinte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter laut Aussendung. Die Abstimmung unter http://www.zoovienna.at lief fünf Tage lang, bis Sonntag, 24.00 Uhr. Außerdem zur Auswahl standen "Shambe" ("Anführer") und "Radi" ("Donner"). "Radi" schaffte es mit 21,3 Prozent der Stimmen auf den zweiten Platz.
Ab sofort ist das Elefantenjunge im Übrigen nicht mehr nur am Vormittag, sondern auch am Nachmittag eineinhalb Stunden lang zu besichtigen. Es hatte sich am vergangenen Mittwoch erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. "Tuluba ahmt die Bewegungen seiner Mutter nach. Ungewöhnlich schnell hat er gelernt, seinen Rüssel einzusetzen. Wenn seine Mutter frische Äste verzehrt, inspiziert auch er die Leckerbissen ganz genau und knabbert an ihnen", schildert Schratter das Verhalten des Tierbabys.
"Trinken, Schlafen und Erkunden"
Der kleine Dickhäuter, der Anfang August im Wiener Tiergarten Schönbrunn zur Welt gekommen ist, entwickelt sich prächtig. "Es geht ihm ausgezeichnet. Er ist sehr fit und wird jeden Tag mutiger", sagte Schratter. Er spiele viel und erkunde seine gesamte Umgebung. "Sein Leben besteht im Moment aus Trinken, Schlafen und Erkunden."
Seiner Mutter, der 17-jährigen Numbi, weicht der Kleine keine Sekunde von der Seite. Er spielt oft unter ihrem Bauch und wird mit ihr gemeinsam täglich geduscht. Anfangs reagierte das Elefantenbaby noch skeptisch auf das kühle Nass, in der Zwischenzeit gefalle es ihm. Deshalb haben Pfleger nun extra eine Gummiwanne zum Baden bestellt. Besucher können dem Dickhäuter so künftig beim Planschen zusehen.
(apa/red)
