Managerboni in Zukunft auf Mitarbeiter
aufgeteilt? Spindelegger fordert 15. Gehalt
- Weil: "Nicht nur Spitze ist für Erfolg verantwortlich"
- "Erfolgsgeld" aber nur bei Gewinnen ausbezahlen

In der Debatte um hohe Managerboni hat Michael Spindelegger, Chef des ÖVP-Arbeitnehmerbundes ÖAAB, seine Forderung nach einem 15. Gehalt erneuert. Man solle die exorbitanten Managerboni auf die Mitarbeiter aufteilen. "Für den Erfolg eines Unternehmens ist schließlich nicht nur einer an der Spitze verantwortlich", sagte er dem "Kurier".
Konkret schwebt ihm eine Betriebsvereinbarung vor, wonach "bei gewissen Benchmarks ein Anteil an Gewinn in Form eines 15. Gehalts ausgeschüttet wird".
Nur bei Gewinn ausbezahlt
Dieses "Erfolgsgeld", das freilich nur ausbezahlt werden könnte, wenn ein Unternehmen entsprechend Gewinne schreibt, will der Außenminister aber nicht per Gesetz verordnen. "Es soll freiwillig sein. Allerdings sollte es steuerliche Anreize für Unternehmen geben, wenn sie eine solche Betriebsvereinbarung abschließen." (apa/red)
