Samstag, 7. August 2010

Deutschpflicht für Zuwanderer gefordert:
Innenministerin Fekter legt Erstentwurf vor

  • Hochqualifizierte und Saisonniers sind ausgenommen
  • Verschärfung vorrangig auf Familiennachzug bezogen

Innenministerin Fekter will, dass Zuwanderer vor der Einreise zumindest über Basiskenntnisse der deutschen Sprache verfügen. Ansonsten soll ein dauerhafter Aufenthalt in Österreich nicht mehr möglich sein, sieht eine Punktation vor, die von der Ressortchefin der SPÖ übermittelt wurde. Nicht gelten würde diese Deutschpflicht allerdings für Hochqualifizierte und Saisonniers.

Dies bedeutet, dass im Wesentlichen nur Personen, die über den Familiennachzug ins Land kommen, von der Verschärfung betroffen wären. Für sie gilt nur eine Ausnahme, wenn ein schlechter Gesundheitszustand der Deutschpflicht entgegensteht.

Basiswissen unabdingbar
Das verlangte Basiswissen müssen sich die Zuwanderer selbst organisieren. Weder werden von Österreich Kurse co-finanziert noch werden solche angeboten. Beim Stellen des Antrages muss entweder ein Matura-Zeugnis in Deutsch vorgelegt werden oder ein Papier, das den erfolgreichen Abschluss eines Sprachkurses in einer anerkannten Einrichtung, etwa dem Goethe-Institut belegt. Wenn man aus einer entlegenen Gegend kommt, hat man Pech gehabt - Ausnahmen für Regionen, wo keine Deutsch-Kurse angeboten werden, sieht Fekter nicht vor.

Allzu viel wird an Sprach-Kenntnissen nicht verlangt, konkret das Niveau A1 des europäischen Referenzrahmens. Gefordert ist dabei beispielsweise, "ganz einfache Sätze" verstehen zu können, wenn "langsam und deutlich" gesprochen wird. Nach zwei Jahren (bisher fünf) müssen Zuwanderer dann das höhere Deutsch-Niveau A2 nachweisen. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, werden wie schon bisher Sanktionen verhängt. Im äußersten Fall kann die Person sogar des Landes verwiesen werden, sprich, die Aufenthaltsgenehmigung wird nicht verlängert.

SPÖ nicht abgeneigt
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Rudas kann der Idee von Innenministerin Fekter durchaus etwas abgewinnen. Dass die Kenntnis der deutschen Sprache Voraussetzung für eine gelungene Integration sei, halte sie für unumstritten. Allerdings könne die Verpflichtung nur für Personen gelten, die in ihrem Heimatgebiet Zugang zu Deutschkursen haben.

Kritisch äußert sich Rudas zum Vorgehen der ÖVP in der Migrationsdebatte insgesamt. Sie plädiere dafür, dass die Innenministerin einmal ein Gesamtkonzept vorlege und nicht ständig Einzelideen aus der Volkspartei kämen, erinnerte die Bundesgeschäftsführerin an den jüngsten Vorstoß von ÖAAB-Obmann Michael Spindelegger, der bis 2030 100.000 Zuwanderer nach Österreich holen wollte. (apa/red)

7.8.2010 11:30
Wilfried1931, 09. 08. '10 14:43
Intelligenzprobleme in der SPÖ
Vielleicht geht Rudas bei ihren fehlenden Gesamtkonzept von ihren Verständnisproblem aus, auch Zuhörer bei ihren Reden haben Probleme ein Konzept dabei zu sehen, abgesehen von der Stotterei. Es wurden von Fekter klipp und klar Verschärfungen im Famileinnachzug gefordert, dieser ist auch das Problem, einer bekam Asyl und 20 folgten, ohne irgendeine Kontrolle, dass diese sich auch selbst erhalten können. Von Mitterlehner wurde der Zuzug von Qualifizierten Zuwanderern gefordert, bei Leuten mit hoher Qualifikation kam man auch erwarten dass sie wenigstens die Sprache erlernen, was oft beim Familiennachzug nicht möglich. Man sollte Rudas mal in einen Krankenhaus bringen wo Ärzte 3 Stunden benötigen um zu erfahren wo es Migranten bereits jahrelang hier, weh tut. Wer beschäftigt diese Leute?
derpradler, 08. 08. '10 10:56
Dieser Frau
ist wirklich nicht mehr zu helfen!
Wien_1190, 10. 08. '10 08:03
Re: Dieser Frau
Ihnen schon - ich lasse Ihnen packen helfen und dann ausreisen!

Wer sich gegen den Eigenen Staat stellt - und nochmehr Ausländer im EIGENEN LAND HABEN WILL! der gehört hier genausowenig her wie der Türke der Alte Frauen überfällt!
oldcharly, 07. 08. '10 12:57
2 verschiedene Arbeitsauffassungen
Zu unserem Glück gibt es in Wien auch noch schwarze Minister die ihr Amt ernst nehmen .Der MÜHLVIERTLER Mitterlehner dürfte wohl Aktien eines Mineralölkonzerns haben. Der bringt es doch tatsächlich nicht zu stande das es keine Treibstoffabsprachen mehr gibt. Eben ein HInterwälder aus dem Mühlviertel.Er könnte sich ja bei Maria TIPPS holen ,wo die beiden doch früher als Abgeordnete Tür an Tür ihre Büros hatten. Aber wie gesagt Fekter TOP Mitterlehner FLOP eben Hnterwälder
Wien_1190, 10. 08. '10 08:04
Re: 2 verschiedene Arbeitsauffassungen
Fekter TOP! - Sie darf nichtmehr abweichen von ihrer Meinung!