Dienstag, 3. August 2010

Gaddafi, Hussein, brisantes Tagebuch ...
Haiders Millionen-Sumpf wird immer tiefer

  • Meischberger-Tagebuch legt diverse Zahlungen offen
  • Zeugenaussage bestätigt Millionenzahlung an Haider
    Uwe Scheuch: "Weder ausschließen noch bestätigen"

In der vom Nachrichtenmagazin "profil" ins Rollen gebrachten Geschichte um vermeintliche Millionen-Rücklagen des früheren Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider in Liechtenstein gibt es nun neue Gerüchte. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt erklärte gegenüber dem ORF-Radio, es gebe eine Zeugenaussage, wonach es eine 45 Millionen Euro-Auslandszahlung auf ein Haider-Konto gegeben haben soll. Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi soll involviert sein.

Die Wochenzeitung "Falter" sowie der "Kronen Zeitung" berichten von einem angeblichen Tagebuch des ehemaligen Haider-Vertrauten Walter Meischberger. Darin berichtet dieser laut "Falter" über Zahlungen von 45 Mio. Euro an die FPÖ durch al-Gaddafi. Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte die Existenz eines solchen Tagebuches. Weder Meischberger noch sein Anwalt waren vorerst für eine Stellungnahme zu erreichen.

Zahlungen von der Familie Hussein?
Das Tagebuch war bei der Hausdurchsuchung (im Zuge der Causen Immofinanz/BUWOG/Constantia) bei Meischberger gefunden worden, sagte Staatsantwaltschafts-Sprecher Thomas Vecsey. Über den Inhalt machte er keine Angaben. Laut "Falter" berichtet Meischberger in dem Notizbuch aber nicht nur über angebliche Zahlungen von Gaddafi. Es sei auch von Millionen-Beträgen die Rede, die von den Söhnen des ehemaligen irakischen Diktators Saddam Hussein stammen sollen. Teile des Vermögens sollen von Vertrauten Haiders von der Schweiz nach München in Sicherheit gebracht und bei der Hypo angelegt worden sein, lautet der Verdacht laut "Falter".

Meischberger beruft sich demnach in seinem angeblichen Tagebuch auf Gespräche mit dem ehemaligen Protokollchef Haiders, Franz Koloini. Dieser bestätigte eine Unterhaltung mit Meischberger, allerdings soll es sich dabei nur um Gerüchte gehandelt haben. Ob tatsächlich Geld geflossen sei, könne er nicht sagen.

Bestechung mit Geldern durchgeführt?
Laut "Falter" ist in dem Tagebuch unter anderem auch festgehalten, dass es im Zuge der 45 Mio. Euro-Überweisung von Gaddafi zu seltsamen Verwendungen der Gelder gekommen sein soll. So ist von Bestechung die Rede sowie davon, dass einem Medienunternehmen eine "Titelgeschichte weggekauft" worden sein soll.

Doch auch nach dem Auftauchen dieser neuen Gerüchte glaubt FPK-Chef Uwe Scheuch weiterhin nicht daran, dass an den Vorwürfen etwas dran ist. Er wisse "gar nichts" über angebliche Konten von Jörg Haider beziehungsweise dessen Umfeld in Liechtenstein oder der Schweiz, sagte er in der "ZiB 2" der ORF. Zu den angeblichen 45 Mio. Euro, die vom libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi an Haider geflossen sein sollen, sagte Scheuch, er könne das "weder ausschließen noch bestätigen".

(apa/red)

3.8.2010 10:10
geronimo75, 03. 08. '10 12:58
Haiders Millionen - ein Fressen für die Presse
Guten Morgen, Österreich, guten Morgen liebe Landsleute!
In der österreichischen Politik herrscht Chaos sondergleichen. ÖVP und SPÖ sind gänzlich unfähig unseren Staat zu lenken. Also gut, was tun?
Man sucht nach einer Story die den "dummen" Bürger nun beschäftigen soll und wurstelt im Hintergrund. Sollen diese Bürger doch völlig verärgert sein wegen den "angeblich sind sie da, dann eben doch nicht" Millionen. Somit ist für genügend Gesprächsstoff und somit Ablenkung vom Treibenunserer Bundespolitiker gesorgt.
Ja, es kann sein, dass Millionen in unterschiedlichen Kanälen verschoben werden, keine Frage, auf keinen Fall wäre das gut zu heissen - doch betrügt nicht jeder Politiker sein Wahlvolk? Gibt es wirklich noch Saubermänner? Ich behaupte klipp und klar - es handeln nur noch Gauner.
hary1965, 03. 08. '10 12:57
Tagebuch aber wo sind die Konten?
Bisher geht es nur um ein Tagebuch, wobei es kaum zu glauben ist dass jemand so blöd sein kann ein Tagebuch mit diesen Inhalt bei zu erwartneder Hausdurchsuchung einfach liegen zu lassen und zu vernichten. Solange es kein Konto gibt kann das ganze auch eine lustige Geschichte sein, wobei das Geld eine Spende sein soll also der Allgemeinheit überhaupt nichts angeht, weil nicht ihr Geld. Es ist immer dasselbe, wenn die Politik und Gesellschaft schlimme Probleme hat flüchtet diese in Nonproblems und diskutiert bis in alle Ewigkeit darüber. Dasselbe wie mit den SPÖ Reichengeschichten, wo sind die Reichen und wieviel zahlen sie? Aber die Staatschulden die bei Höchststeuern gemacht wurden sind ein tatsächliches Problem, sie werden diese Republik und ihr Sozialsystem zu Fall bringen
obersklave, 03. 08. '10 11:21
millionen sumpf und tagebuch
ja jetzt wurde auch ein tagebuch von jörg haider gefunden. hier wird auch von zahlungen von napoleon und hitler berichtet die über ein englisches bankkonto in sicherheit gebracht wurden.! jetzt wird der millionen sumpf aber immer tiefer :-) wer steckt hier noch alles drinnen? laut .... könnte nun auch noch cäsar und cleopatra verstrickt sein!
klugscheisser8, 03. 08. '10 11:27
Re: millionen sumpf und tagebuch
Bitte genauer lesen, es ist ein Tagebuch von Meischberger.
obersklave, 03. 08. '10 11:34
Re: millionen sumpf und tagebuch
bitte auch genau lesen, wurde erst heute gefunden :-)
klugscheisser8, 03. 08. '10 11:37
Re: millionen sumpf und tagebuch
und wieso hab ich dann gestern davon schon gelesen? ist ja auch vollkommen wurscht ;-)
smrtl, 03. 08. '10 10:49
Neulich ganz oben im Bodental
Schlatzplärrepetzi tupft sich Schweißperlen von seiner Stirn. Er blickt um sich. „Guat doss kana sunstan do is“ Leicht weinerlich murmelt er „Ma Jörgi- wia host du ma des antuan kennan? Hättast du mia mei Witwenpension nit woandas hintuan kennan?“ Tränen mischen sich mit dem Schweiß. „Wos sull denn jetzan aus mir werdn?“ Zu spät bemerkt er das Knirschen am Bodentaler Schotterweg. Ein herzhaft kräftiger Tritt trifft ihn dort, wo ER ihn so gerne berührte. „Schleich di du Schwuchtl! Jetzan bin i dron!“ Uwes Stimme dringt ihm durch Mark und Bein. „Wos mochst denn du do?“ „Des geht di oba schon gor nix on“ bafft Uwe zurück und spielt demonstrativ mit Kurtis Knicker, den er sich lieh. „I geh eh schon“
Uwe wendet sich zur Gedenkstätte. „Jörgi- do muass jo noch mehr sein. Wo isses?
smrtl, 03. 08. '10 10:50
Teil 2
Gib mia an Hinweis. Mia, deine Jünga, tatn des so dringend brauchen. Ma bitte- gib mir a Zeichen oda aschein mia wenigstens im Traum!“ „Und du glabst des hülft wos?“
Sein Begleiter, HaCeh, taucht hinter ihm auf. „HaCeh, HaCeh i gedocht du wortest im BMW. HaCeh wosan sullt i denn sonstan tuan? I bin schon so vazweifelt.“ Gönnerhaft schiebt HaCeh. Noch bevor er sein Anliegen vortragen konnte, erschrillt es „Weg do- Rotzbuam! Wos follt denn eich ein? Ihr hobts do oba schon gor nix zan suachn. Des is Privatgrund!“
„Claudia sei biiitte nit so gorschtig- wer hot dia gsogt…?“ Uwe dämmert es „Schlatzplärre! – wenn i den vur den Knicka kriag!“
Gesenkten Hauptes trollen sich Uwe und HaCeh.
Claudia lächelt. Langsam geht sie. „Danke Jörg, am Ende mia host doch noch a bissl wos zukumman lossn!“
Bin_Maden, 03. 08. '10 13:18
Re: Neulich ganz oben im Bodental
Und für Uwe und Hatsche bleibt als Trost lediglich, dass sie beim ORF intervenieren wegen bezahlter Provokateure, denn es befand sich ein junger Glatzkopf bei der Gedenkstätte, welcher murmelte: "Die Kurve ganz steil schnitt er...", worauf Hatsche nätürlich "Heil Hitler" vernahm. Mangels beflissener, leidenserprobter Sekretärin musste der Autoschieber protokollieren und tags darauf titelte die "Krone": "Wieder unfassbare Provokation der linkslinken Zecken und des Rotfunks ORF!".
Maika, 03. 08. '10 14:21
Re: Neulich ganz oben im Bodental
@smrtl
Die Geschichte Teil 1 und 2 hat mir gut gefallen. Selten so gelacht. Wäre ein Drehbuch für die "Löwingerbühne"!
HC-Krache, 03. 08. '10 06:06
Dass 100terte MILLIONEN im Umkreis der FPÖ verschoben wurde, wusste die JUSTIZ
schon lange! Auch das Tagebuch des Herrn MEISCHBERGER liegt (das muss man sich vorstellen) schon seit fast einem Jahr irgendwo verstaubt in der Wiener Staatsanwaltschaft. Langsam aber sicher wird der FALL (KORRUPTION in der FPÖ) auch ein interner Fall für die JUSTIZ.......Die Fälle mehren sich, 6 MILLIONEN ohne Gegenleistung der Rumpolds wurden eingestellt, 6 MILLIONEN an Birnbacher wurden eingrstellt usw...........
write, 02. 08. '10 22:26
MUCH ADO ABOUTH NOTHING...
Die Staatsanwaltschaften sagen, es wurde nichts gefunden.
Alles kommt vom Tagebuch des Meischberger.
Interessant wäre nur: Hat er es vor oder nach seiner Verhaftung im Fall FC Tirol geschrieben?
Oder verwechle ich da was, und der war gar nicht im Häfn und sauer weil der Haider nicht intervenierte und.....
Bin_Maden, 02. 08. '10 23:47
Re: MUCH ADO ABOUTH NOTHING...
Der "Ich-bin-weg, ich-bin-wieder-da" - Zelebrierer, der sich vollfett selbst ins Jenseits katapultierte, ist natürlich sowas von unschuldig. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Packen wirs an, sehen wir dazu, dass "St. Jörgus" endlich heilig gesprochen wird und im ganzen Land Haidermarterln stehen.
write, 03. 08. '10 06:19
Re: MUCH ADO ABOUTH NOTHING...
Genau- und Bin Maden darf sie als Dank für sein vernünftiges positives Denken im Haiderfall aufstellen!
Das wird dann life im ORF Kärnten übertragen:
Haiderfan Maden, der Marterlaufsteller der Nation!
Und wenn es so weitergeht, darf er Bilder vom seligen Jörg beim Eingang von dessen Museum verteilen...