Hausdurchsuchungen in der Buwog-Affäre:
Zahlreiche Selbstanzeigen sollen Folge sein
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Im Juli fand eine neue Welle von Hausdurchsuchungen in der Affäre Buwog statt. Die landesweit an mehreren Standorten durchgeführten Razzien sollen eine Flut an Selbstanzeigen nach dem Finanzstrafrecht zur Folge gehabt haben. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT online.
Der Staatsanwaltschaft Wien sollen neue Verdachtsmomente gegen Walter Meischberger und Berater vorliegen. Aus diesem Grund sah sich die Justiz laut FORMAT vor wenigen Wochen gezwungen, Hausdurchsuchungen in Linz, Salzburg und Wien durchzuführen. Konkret wurde die Steuerberatungskanzlei Leitner + Leitner und eine Wiener Anwaltskanzlei von Wirtschaftspolizisten gestürmt. "Die Hausdurchsuchungen haben mit der Selbstanzeige von Walter Meischberger zu tun", sagt Leitner-Geschäftsführer Rainer Brandl gegenüber FORMAT. "Selbstverständlich haben wir die beschlagnahmten Unterlagen gerichtlich versiegeln lassen."
In Justizkreisen hält sich indes das hartnäckige Gerücht, dass die Razzien in den vergangenen Wochen eine Flut an Selbstanzeigen nach sich gezogen haben. Die sollen laut FORMAT-Recherchen aber nicht in direktem Zusammenhang mit der Buwog-Affäre stehen, sondern auf Anraten der Steuerberater erfolgt sein. Denn beschlagnahmte Unterlagen sollen nicht nur Meischberger betreffen, heißt es, sondern auch andere Liechtenstein-Geschäfte. Der Zweck einer rechtzeitigen, vollständigen und wahrheitsgemäßen Selbstanzeige: Sie garantiert Steuersündern komplette Straffreiheit. Leitner-Geschäftsführer Brandl zum Vorwurf einer Selbstanzeigen-Flut: "Das kann ich nicht bestätigen."
Thomas Vecsey, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, will Razzien und Selbstanzeigen gegenüber FORMAT weder bestätigen noch dementieren: "Kein Kommentar."
Mehr Details veröffentlicht FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.
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