Stiftung Warentest zerlegt das iPhone 4:
Empfang sackt um bis zu 90 Prozent ein!
- Test widerlegt Apple: Problem nicht branchenweit
- Nur Klebeband oder Schutzhülle schafft Abhilfe
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Das neue iPhone 4 von Apple im NEWS.at-TEST
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Die Antennagate-Affäre um das neue iPhone 4 weitet sich aus. Nachdem bereits der US-Konsumentenschutz aufgrund der Empfangsprobleme keine Kaufempfehlung ausgesprochen hatte, wurde die Antennenpanne nun auch vom deutschen Pendant Stiftung Warentest bestätigt. Der Labortest ergab ein vernichtendes Urteil: Demnach kann die Empfangsleistung des Geräts bei spezieller Haltung um bis zu 90 Prozent einsacken.
Um den Empfang des Geräts in die Knie zu zwingen, bedarf es offensichtlich keines sogenannten Todesgriffs (Death Grip). Laut Stiftung Warentest sinkt die Leistung ab, "schon wenn ein Finger den Antennenschlitz an der unteren linken Ecke berührt." Mit der Konsequenz, dass in schwachen Netzen die Verbindung komplett abbreche und das Surfen im Internet "quälend" langsam werde.
Dementiert werden konnte auch Apples Behauptung, wonach es sich um ein branchenweites Problem handle. So habe Stiftung Warentest bei zwei Konkurrenzprodukten eine Empfangsverringerung um höchstens 25 Prozent feststellen können. Selbst das Vorgängermodell des iPhone 4, das iPhone 3G, würde deutlich weniger Gespräche verlieren.
Besitzern des neuen Smartphones wird empfohlen, den Antennenschlitz mit Isolierband abzukleben oder eine Schutzhülle zu verwenden. Letztere wird iPhone-4-Nutzern von Apple mittlerweile kostenlos angeboten, wie eine eigens dafür einberufene Pressekonferenz ergeben hatte. (red)
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