Ein "Großer Preis" für Gerhard Berger:
Ex-Rennstar ebenfalls als Hypo-Berater tätig
- Sollte als "Werbe-Zugpferd" eine Mio. Euro kassieren
- Beraterkreis der Kärntner Bank wird immer illustrer

·Gusenbauer gerät
in den Sog der Hypo
Sorgte Ex-Kanzler als
Berater für Staatshilfe?
·Üppige Spesen waren
bei Hypo gang & gäbe
NEWS: Kitzbühel-Trips,
Jagdausflüge und Feten
·Sumpf um Kärntner Hypo wird noch tiefer
Neue Vorwürfe gegen Schmidt und Rumpold
·Neue Finanzspritze für Hypo Alpe Adria
Bund zeichnet Zuschuss von 450 Mio. Euro ab
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NEWS: Millionenschwere
Honorare für Kirchler
Die notverstaatlichte Kärntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) hatte sich in den vergangenen Jahren einen durchaus illustren Beraterkreis aufgebaut. So war neben Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) auch der ehemalige Formel 1-Fahrer Gerhard Berger für die Bank tätig - allerdings drehte er nur eine - sehr gut bezahlte - Runde.
Berger sollte die Bank als Werbe-Zugpferd "an die Börse begleiten", wie er einmal sagte. Gebraucht wurden seine Dienste laut Bankern aber nur ein Mal: 2007, bei der Eröffnung der Hypo-Niederlassung in Innsbruck. Der Traum vom Börsengang platzte nach Aufkommen der Spekulationsverluste 2006. Bergers Vertrag, der ihm über die Jahre angeblich eine Million Euro bringen hätte sollen, lief weiter, heißt es in einem Bericht des "Standard". Bankenkreisen zufolge soll er aber nicht die Gesamtsumme erhalten haben.
Berater war weiters auch Heinz Lederer, früherer Kommunikationschef der SPÖ. Sein Kontrakt wird gerade gelöst, heißt es in dem Bericht.
Die meisten Beraterverträge liefen über die 100-prozentige Hypo-Marketingtochter HMA, die auch für die aufwändigen Einladungen der Hypo- und Tilo-Berlin-Kunden zu diversen Events wie Hahnenkamm-Rennen zuständig war. Und dort blieb laut "Standard" alles in der Familie. Die GmbH hatte zwei Geschäftsführerinnen, eine war die Ex-Sprecherin der Bank, eine Kulterers Nichte. Sie verließ die Gesellschaft im April 2009, in der Bank ist das Naheverhältnis der Marketing-Chefin zum Bankchef weitestgehend unbekannt, so der Bericht. (apa/red)
