Donnerstag, 29. Juli 2010

Amanda ist wieder da: Abgängige Würde- schlange in Küche des Besitzers gefunden

  • In zehn Zentimeter-Schlitz hinter einem der Kästen
  • Dem Tier geht es laut Polizei gut: "Sie ist wohlauf"

Die seit Sonntag in Graz abgängige Boa Constrictor "Amanda" ist in der Wohnung ihres 52-jährigen Besitzers von einem Sachverständigen gefunden worden.

Werner Stangl hatte nach der erfolglosen Suche der vergangenen Tage laut Polizei "noch einmal von vorne begonnen" und die Würgeschlange tatsächlich in der Küche in einem zehn Zentimeter-Schlitz hinter einem der Kästen gefunden, so Hans-Jörg Zach von der Polizei Liebenau.

Weit aus ihrem Terrarium "geflüchtet" war die Boa Constrictor aus Graz-Liebenau nicht. Sie war nicht - wie zu Beginn vermutet - durch die gekippte Balkontür entkommen, sondern hatte sich in der Wohnung ihres Besitzers ein warmes Plätzchen gesucht. Sachverständiger Werner Stangl, der seit Jahren mit Wildtieren zu tun habe und auch schon mehrere derart große Boas in den Händen hielt, hatte sich noch einmal in der Wohnung des Besitzers auf die Suche gemacht.

Bereits am ersten und zweiten Tag hatten Einsatzkräfte die Wohnung des 52-Jährigen auf den Kopf gestellt, aber die Schlange nicht entdeckt. Deshalb suchte man im Freien in den Äckern und der Umgebung weiter. Nachdem ein weiterer Schlangenexperte sich den Balkon der Wohnung am Donnerstag angesehen hatte und meinte, dass das Tier wohl doch noch in den vier Wänden des Grazers sein könnte, wurde nochmals im ersten Stock des Mehrparteienhauses gesucht. Gegen 13.00 Uhr nahm "Amandas" Versteckspiel schließlich ein Ende: Stangl entdeckte sie hinter einem Küchenkasten. Dem Tier gehe es laut Polizei gut: "Die Boa ist wohlauf." Wie es nun mit dem Reptil weitergeht, war vorerst noch unklar.

Mit dem Fund haben sich wohl auch die rechtlichen Konsequenzen für den Besitzer etwas geändert, denn da das Tier die Wohnung nicht verlassen hat, dürfte die Staatsanwaltschaft auch keine Anklage wegen fahrlässiger Gemeingefährdung erheben. Das behördliche Verfahren wegen der versäumten Meldung und dem zu kleinen Terrarium laufe aber weiter, so die Polizei.

(apa/red)

29.7.2010 14:19
nonane, 29. 07. '10 14:09
Ich hoffe doch
dass dem Besitzer das Tier abgenommen wird!?!? Er hat mit dieser Aktion bewiesen dass er unfähig ist so ein gefährliches Tier zu halten!
Unti01, 29. 07. '10 14:20
Re: Ich hoffe doch
na das hoff ich doch nicht. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Vielleicht denkst du mal ein bisschen nach, bevor solche sinnlosen Kommentare daherkommen?
Gscheitel, 29. 07. '10 14:34
Re: Ich hoffe doch
Der ganze Aufstand ist übertrieben, die Schlange von der größe kann max. einer kleinen Katze gefährlich werden und spätestens im Herbst wäre sie sowieso ex. gegangen.
nonane, 29. 07. '10 15:24
Re: Ich hoffe doch
Was das Eine mit dem Anderen zu tun hat?
1. Der Kerl hält eine 3m lange Würgeschlange in einem zu kleinen Terrarium (news),
2. Beim Füttern beißt ihm die Schlange in die Hand
3. Seine Reaktion darauf? Er flüchtet aus der Wohnung bei gekippter Balkontüre und kommt erst nach 6 Stunden wieder!

- Klingt das für dich nach einem qualifizierten Halter??
Was wenn die Schlange ein Kleinkind erwürgt hätte? (so wie in Florida geschehen ist?!

Vielleicht solltest DU einmal nachdenken und nachlesen bevor DU einen solchen Blödsinn schreibst!
maierhofer____, 29. 07. '10 16:21
Re: Ich hoffe doch
ich hoffe er bezahlt den polizeieinsatz...
jdk1, 29. 07. '10 14:05
pfosten...
na das muss ja ein pfosten sein, wenn er in seiner wohnung nicht mal die schlange findet... 20kg und 3m, is ja nicht gerade die suche nach der stecknadel im heuhaufen!!!