Esel überholt Elefant in Schönbrunn: Fohlen Richelieu hat das Licht der Welt erblickt
- Esel-Mama Orelia immer an der Seite ihres Kleinen
- Elefantenkuh Numbi wartet noch auf den Nachwuchs

Während bei der trächtigen Elefantenkuh Numbi im Wiener Tiergarten Schönbrunn noch Warten angesagt ist, hat am Freitag ein seltenes Poitou-Esel-Fohlen das Licht der Welt erblickt. Passend zur französischen Herkunft der Eselart wurde das Männchen auf den Namen Richelieu getauft.
Mit seinem zotteligen Fell und den langen Ohren erkunde der Eselnachwuchs auf noch etwas wackeligen Beinen die Welt, teilte der Tiergarten am Mittwoch mit. Richelieus Mutter Orelia sei immer an seiner Seite.
Poitou-Esel sind die schwersten Esel der Welt. Hengste können ein Körpergewicht von bis zu 450 Kilogramm erreichen. Die Eselart ist schon seit dem 11. Jahrhundert bekannt. Wegen ihrer Größe und Kraft wurde sie zur Feldarbeit und zur Zucht von Maultieren verwendet. Mittlerweile zählt der Poitou-Esel zu den stark gefährdeten Haustierrassen, an deren Erhalt sich der Tiergarten Schönbrunn beteiligt. (apa/red)
