Französisches Sport-Coupé Made in Austria:
Peugeot RCZ ist der Audi TT auf französisch
- Franzosen verzichten auf Zahlen in Typenbezeichnung
- Ein Start in neue Ära und Bruch mit alten Traditionen
Die Idee des Peugeot RCZ ist zwar nicht ganz neu, aber dafür außergewöhnlich und ein waschechter Steirer. Die Franzosen starten mit dem Sport-Coupé eine neue Ära und brechen auch eine lange Tradition. Zum ersten Mal gibt es in der Typenbezeichnung keine Ziffern mehr. Damit nimmt der RCZ eine Sonderstellung innerhalb der Modellpalette ein. Ein Sportwagen, der kraftvoll und filigran, sportlich und rassig zugleich ist.
Der 2+2 Sitzer fällt durch seine markante und zugleich elegante Linienführung auf. Ein stilistische Besonderheit sind die doppelt Wölbung im Dach und der Heckscheibe, die beiden Aluminiumbögen des Dachs und der kleine "Knick" in der Flanke.
Das Cockpit ist wie ein Maßanzug auf den Fahrer zugeschnitten. Alle Bedienelemente bestechen durch gute Haptik und perfekte Ergonomie. Edle Materialien, angenehme Oberflächen und eine hohe Verarbeitungsqualität sorgen für ein luxuriös-sportliches Ambiente.
Umfangreiche Serienausstattung
Zum Serienumfang zählen Klimaautomatik, Audioanlage WIP Sound, Sportsitze, Lederlenkrad, Zentralverriegelung, Berganfahrhilfe, akustische Parkhilfe hinten sowie modernste aktive und passive Sicherheitssysteme, darunter auch eine aktive Motorhaube für den verbesserten Fußgängerschutz.
Das sportlich ausgelegte Coupé überzeugt mit seinen 4,29 Metern Länge und einer Höhe von 1,36 Meter auch im Alltag und kann immerhin ein Kofferraumvolumen von 321 Liter aufweisen. Wenn man die beiden Rücksitzlehnen umlegt, wächst der Kofferraum auf 639 Liter.
Drei Motoren zum Start
Motorisch stehen vorerst zwei 1.6-Liter-Benziner mit 156 PS (Verbrauch: 6,7 l/100 km) bzw. 200 PS ((Verbrauch: 6,9 l/100 km) und ein HDI FAP-Triebwerk mit 163 PS (Verbrauch: 5,3 l/100 km) zur Auswahl. Auch eine HYbrid4-Variante mit einer Gesamtleistung von 200 PS (Verbrauch: 3,7 l/100 km)ist in Zukunft vorgesehen. Für den Sprint von Null auf 100 km/h benötigt der RCZ 1.6 Liter 155 THP nur 8,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 215 km/h liegen.
Eine Herausforderung für Techniker und Ingenieure bestand in der äußerst kurzen Entwicklungszeit bis zur Serienreife. Nur rund zwei Jahre nach der Entscheidung, ihn zu bauen, ist das Sport-Coupé nun im Handel erhältlich. Gefertigt wird der RCZ bei Magna Steyr in Graz.
(red)











