Freitag, 23. Juli 2010

Die Ouvertüre von Suzuki ist der Kizashi: Suzukis Flaggschiff will erste Geige spielen

  • Im Herbst startet japanische Mittelklasse in Europa
  • Von aufregender Studie ist nicht viel übrig geblieben

Die Studie des Suzukis Kizashi war wesentlich aufregender als nun das Serienfahrzeug, dass im Herbst doch zu uns nach Europa auf den Markt kommt. Mit dem ursprünglichen Concept-Car hat der reale Kizashi kaum noch etwas gemeinsam. Wirklich schade darum. Für Suzuki ist es der erste Sportsedan und soll in der umkämpften Mittelklasse seinen Platz finden. Keine leichte Aufgabe für den sportlichen Suzuki, immerhin ist das Umfeld der Konkurrenten sehr breit. Kizashi bedeutet soviel wie Ouvertüre - ob Suzuki in diesem Konzert mitspielen kann, wird sich erst zeigen.

Das neue, 4,65 Meter lange Flaggschiff von Suzuki startet mit zwei Getriebe- und Antriebsvarianten auf dem europäischen Markt: Der Kizashi ist mit manuellem Sechsgang-Getriebe und Frontantrieb oder als Allradvariante mit stufenlosem Automatik-Getriebe (CVT) erhältlich. Beide Modelle kommen im "Sport"-Designpaket auf unsere Straßen und sind damit serienmäßig voll ausgestattet. Die einzige wählbare Option, neben Allrad und CVT, für den Kizashi ist die Metallic-Lackierung. Serienmäßig sind die trapezförmigen Auspuffrohre und die 18-Zoll-Leichtmetallräder. Beides sollen die Sportlichkeit der Limousine unterstreichen. Dazu kommt noch ein angedeuteter Heckspoiler.

Umfassende Ausstattung
Im Innenraum sorgt die separat regelbare Zweizonenklimaautomatik mit Staub- und Pollenfilter für angenehme Atmosphäre. Die Parkhilfe vorn und hinten vereinfacht das Rangieren durch akustische und optische Führung. Mehr bzw. weniger Durchblick ermöglichen das elektrische Glasschiebehubdach, rundum elektrische Fensterheber sowie die "Privacy"-Verglasung. Im zehnfach elektrisch verstellbaren Fahrersitz mit Memoryfunktion und Lendenwirbelstützeinstellung sowie dreistufiger Sitzheizung fährt es sich besonders komfortabel. Xenonscheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung sowie Licht- und Regensensor sorgen für Pluspunkte bei der Sicherheitsausstattung.

Als Alternative zum Frontantrieb mit manuellem Sechsgang-Getriebe bietet Suzuki seinen weiterentwickelten Allradantrieb i-AWD in Verbindung mit einem stufenlosen Automatik-Getriebe (CVT) an. Darüber hinaus verfügt die 4x4-Variante über eine Berg-Anfahrhilfe und Schaltwippen am Lenkrad, mit denen sich die sechs Gänge des CVT-Getriebes manuell wechseln lassen.

Sparsame Motoren
Ein drehmomentstarker 2,4-Liter-Benzinmotor vereint in beiden Versionen überzeugende Kraftentfaltung und sparsamen Verbrauch. Die maximale Leistung des DOHC-Vierzylinders beträgt 178 PS bei 6.500 Umdrehungen pro Minute – das maximale Drehmoment von 230 Newtonmeter liegt bei 4000 U/min an. Mit Sechsgang-Schaltgetriebe begnügt sich der Kizashi trotz der imposanten Leistungswerte im kombinierten Verbrauch mit vergleichsweise sparsamen 7,9 Litern auf 100 Kilometern. Mit CVT-Getriebe liegt der Verbrauch bei 8,3 Litern auf 100 Kilometern.

Ein Höchstmaß an Fahrsicherheit und Kontrolle garantiert die überdurchschnittliche Sicherheitsausstattung der Limousine: ABS, die elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und ESP mit Traktionskontrolle machen den Kizashi auch in Grenzsituationen beherrschbar. Zu den passiven Sicherheitstechnologien zählen sieben großflächige Airbags inklusive eines Knie-Airbags auf der Fahrerseite. Die Energie-absorbierende Karosserie aus hochfestem Stahl kann die bei einem Aufprall auftretenden Kräfte optimal aufnehmen und verteilen.
(red)

23.7.2010 15:12


Werbung

Gebrauchtwagen ·Koop. mit CyBasar Gebrauchtwagen
Auto - Börse - seit 1998 online