Menowin zeigt nach Kopfnuss seine Beule:
Hält "Schlager-Knabe" seinen Vertrag ein?
- Prügelattacke auf Helmut Werner hinterlässt Spuren
- Weitere Zusammenarbeit mit Lugner noch unklar
·"Als wäre ein Auto in ihn hineingekracht"
Nach Menowins Attacke: Werners Zahnarzt spricht
·Lugner und sein Katzi fliegen zu Sex-Guru
Die Urlaubs-Begleitung wird für Zündstoff sorgen
·Was das Katzi nicht kennt, will es nicht
Streitereien im Hause Lugner ums Ferien-Ziel

Nach der Prügelattacke auf seinen Manager Helmut Werner sieht man auf Menowins Kopf deutlich eine dicke Beule hervorstechen. Trotz des Vorfalls zeigt sich der Sänger entspannt bei einem Interview - ganz so, als ob nichts gewesen wäre. Dabei muss es kurz davor zum Streit mit Richard Lugners künftigen Schwiegersohn gekommen sein.
Auch wenn es nur ein paar Minuten vor dem Interview zu einem handfesten Streit kam - Meno erschien trotzdem gut gelaunt und unbekümmert knapp vor seinem Auftritt im Club "Glow" in St. Gallen. Er lässt sich nicht anmerken, dass er gerade erst jemandem eine 3,8 Zentimeter große Wunde über dem linken Auge zugefügt hat - und dabei auch gleich ein Stück vom Zahn seines Managers Helmut Werner ausgeschlagen hat.
Haben sich Lugner & Menowin wieder lieb?
Nach der Prügelattacke gegen Helmut Werner haben Sie sich offenbar wieder lieb: Nachdem der Anwalt von Sänger Menowin Fröhlich Richard Lugner in einem Schreiben versichert hat, dass der ehemalige Teilnehmer des TV-Contests "Deutschland sucht den Superstar" im Juli alle fünf geplanten Auftritte absolvieren wird, lenkte der Baumeister ein. "Wir werden die Zusammenarbeit fortsetzen", sagte "Mörtel".
Auch den Streit mit Schwiegersohn in spe und Menowin-Manager Helmut Werner sah der Baumeister plötzlich in einem anderen Licht. Ob die Zusammenarbeit auch nach den fünf geplanten Auftritten fortgesetzt wird, ließ Lugner offen. "Er soll jetzt einmal das machen. Ich glaube ja noch nicht ganz daran, dass das funktioniert", so der Baumeister
Prügel-Attacke
Helmut Werner wollte seinen "Schlager-Star" nach der Attacke auf ihn wegen Körperverletzung und Unterschlagung klagen. Laut Gesetz drohen dem Sorgen-Kind Menowin damit bis zu zwei Monaten Haft, falls der Richter seine Bewährungsstrafe widerruft. Keine lange Zeit - aber wohl ausreichend, um seine Karriere schwer ins Wanken geraten zu lassen. Erst im August 2009 ist der Sänger aus dem Gefängnis entlassen worden, nun ist er am besten Weg zurück ins Kittchen.
Maßregelung
"Es ging um eine Maßregelung, er solle Termine einhalten", erzählt Helmut Werner vom Hergang. Dann schlug Sänger Menowin einfach zu - mit seinem Schädel gegen Werners Kopf. "Ich habe nur einen stechenden Schmerz gespürt, dann etwas Warmes mein Gesicht runter rinnen", erzählt der Manager geschockt. Der Deutsche ließ anscheinend in letzter Zeit immer wieder kurzfristig Gigs platzen. Während der Zahn nach einem Gang zum Arzt bereits wieder ganz ist, wird die Narbe auf der Stirn wohl für immer bleiben.
Drogen als Grund?
"Sein gesundheitlicher Zustand war mit ausschlaggebend", so der Mann mit der blonden Föhnwelle. Auf die Frage, ob ein Drogenproblem damit gemeint war, antwortet Helmut Werner mit einem hörbaren Schmunzeln gegenüber NEWS.at: "Das will ich nicht kommentieren".
Baumeister Richard Lugner wird da schon konkreter: "Menowin ist jemand, der irrsinnig beliebt ist bei verschiedenen Veranstaltern. Wir hätten auch eine Tournee im August, bei der er sehr viel Geld bekommen würde. Allerdings ist er derzeit von Leuten umgeben, die sagen 'Komm, jetzt lass mal haschen' oder was auch immer, anstatt den Vertrag zu erfüllen."
(apa/red)
