Grasser ist sich mit Moser nicht mehr grün:
Ex-Finanzminister verklagt Nationalrätin
- Wegen Ehrenbeleidigung und Kreditschädigung
- Grüne warf Grasser "konspirative Gespräche" vor

·Fall Grasser: 'Kuchen'
schon 2000 verteilt?
Anwalt verweist Vorwürfe ins "Reich des Absurden"
·Pilz im Visier und Ramprecht im Rücken
Karl-Heinz Grasser klagt und wird auch angeklagt
·Buwog-Klage: Kleiner
Erfolg für Grasser
Ramprecht wegen Übler
Nachrede verurteilt
·Hat es Grasser nicht so mit der Wahrheit?
Justiz prüft Verdacht der falschen Zeugenaussage
·Neuer Zeuge belastet Karl-Heinz Grasser
Vorwürfe in der Buwog-
Affäre somit untermauert
·Grasser ist sich mit Moser nicht mehr grün
Ex-Finanzminister zerrt Politikerin vor Gericht
Der frühere Finanzminister Karl-Heinz Grasser verklagt die Grünabgeordnete Gabriela Moser wegen Ehrenbeleidigung und Kreditschädigung, teilte die Kanzlei "Gheneff - Rami - Sommer" mit. Begründet wird dies mit der Aussage Mosers, Grasser habe "konspirative Gespräche geführt, die eine illegale Einflussnahme auf das Buwog-Verfahren zum Ziel hatten".
Moser forderte, bei den Untersuchungen gegen Grasser in der Causa Buwog solle nicht nur die Wahl der beratenden Investmentbank, sondern "die von Grasser ausdrücklich gewünschte Gesamtvorgangsweise" untersucht werden. Auch diese lege nämlich den Verdacht auf Untreue nahe.
Durch den Verkauf an ein Konsortium um die Immofinanz sei der Republik damals "bis zu 1 Milliarden Euro entgangen", erklärt Moser. Die siegreiche Gruppe hatte damals 961 Millionen Euro für fünf Wohnbaugesellschaften gezahlt. Die unterlegene CA Immo hatte nur um 1,3 Mio. Euro weniger geboten. (apa/red)
Causa Buwog15:53
KHG-Anwalt verurteiltAnklage wegen Urkundenunterdrückung - Kanzlei weist die Vorwürfe zurück
US-Präsidentschaftswahlen15:05
Romneys Klotz am BeinDer milliardenschwere Investor macht dem Obama-Rivalen das Leben schwer
Altkanzler in Ungarn13:52
Schüssel lobt OrbanEx-Kanzler bei Konferenz in Budapest: "Regierung verdient Achtung für ihre Arbeit"
