Fehlt Unis Kreativität beim Geldauftreiben?
Beatrix Ministerin Karl fordert mehr Fantasie
- Die Wissenschaftsministerin im Interview mit NEWS
- Appell an Studenten: "Studium selbst organisieren"
·Ist für die Note
bald Bares fällig?
Ministerin Beatrix Karl will
Gebühren für Prüfungen
·Studenten rüsten sich
für "heißen Herbst"
ÖH kündigt neue Proteste gegen Uni-Politik an
·Karl stoppt Ausbau der Fachhochschulen
Keine Mittel für geplante Expansion vorhanden
·Fehlt Unis Kreativität
beim Geldauftreiben?
NEWS: Ministerin Karl
fordert "mehr Fantasie"
·Österreicher für Uni-
Zugangsbeschränkung
Umfrage: 81 % dafür. Hälfte auch für Gebühren.
·Freier Uni-Zugang
für Karl "ein Problem"
Will Aufnahmeverfahren in den Massenfächern

"Unis haben Autonomie. Ich erwarte mir, dass sie beim Geldauftreiben kreativer sind und etwa Kooperationen mit Wirtschaft und Industrie eingehen - für Laborplätze, Praktika, Stipendien - wie es Fachhochschulen vormachen und an einigen Unis schon passiert", antwortet ÖVP-Wissenschaftsministerin Beatrix Karl im Gespräch mit dem aktuellen NEWS den Uni-Rektoren, die zuletzt über Geldmangel klagten. Generell sollten Unis im Bereich Finanzierung "mehr Fantasie" aufbringen.
Karl kann sich vermehrt Halbprofessuren vorstellen, die wohl nicht zuletzt auch kostengünstiger sind: "Ich finde es wichtig, dass Lehrende auch in der Praxis tätig sind, etwa als Steuerberater oder Anwalt."
An die Studenten gerichtet appelliert die Ministerin: "Mich hat im Studium niemand an der Hand geführt. Von Studierenden erwarte ich auch, dass sie sich das Studium selbstständig organisieren." Wenig erfreut ist die Ministerin über den Unterschied des Werts eines Studiums in den USA und in Österreich: "Bei uns wird das Studium oft als wertlos betrachtet, weil es nichts kostet."
Lesen Sie mehr dazu im aktuellen NEWS 27/10!
