Österreicher für Uni-Zugangsbeschränkung:
Laut einer Umfrage sind 81 Prozent dafür
- Hälfte aller Befragten auch für Studiengebühren
- Auch Karl für Gebühren und Aufnahmeprüfungen
·Studiengebühr von 800 Euro/Semester?
Karl will Studierenden
ins Geldbörsel greifen
·Ist für die Note
bald Bares fällig?
Ministerin Beatrix Karl will
Gebühren für Prüfungen
·Regierungskrach
zum Schulbeginn
Koalition gräbt wegen
Bildung Kriegsbeil aus
·Uni-Hürden hätten einen positiven Effekt
Studie: Offener Zugang hemmt die hohe Qualität
·Österreicher für Uni-
Zugangsbeschränkung
Umfrage: 81 % dafür. Hälfte auch für Gebühren.
Die klare Mehrheit der Österreicher plädiert für Zugangsbeschränkungen an den heimischen Universitäten. Laut einer vom Nachrichtenmagazin "profil" vorab veröffentlichten Umfrage der Karmasin Motivforschung sind 81 Prozent dafür. Konkret plädieren 47 Prozent für Aufnahmeprüfungen und Studienbeiträge, 27 Prozent wollen lediglich Aufnahmetests und sieben Prozent wollen nur Studiengebühren.
Nur 14 Prozent plädieren für einen freien Uni-Zugang in allen Fächern. Der Rest nannte andere Maßnahmen oder wollte sich nicht festlegen.
Karl für Studiengebühren
Wissenschaftsministerin Karl tritt anders als die SPÖ für Studiengebühren ein und hatte im Mai angekündigt, gemeinsam mit dem Koalitionspartner einen Vorschlag für die Neugestaltung der Studieneingangsphase noch vor dem Sommer präsentieren zu wollen. Karl plädierte etwa für Aufnahmeprüfungen, mit denen die Drop-out-Quote der Studenten gesenkt werden solle. Der Ende Juni abgeschlossene "Hochschuldialog" hat dazu allerdings keine konkreten Ergebnisse gebracht. (apa/red)

