Sumpf um Kärntner Hypo wird noch tiefer:
Neue Vorwürfe gegen Schmidt und Rumpold
- Ex-BayernLB-Chef soll Infos unterschlagen haben
- Fädelte Rumpold ein schädliches Kreditgeschäft ein?

·Gusenbauer gerät
in den Sog der Hypo
Sorgte Ex-Kanzler als
Berater für Staatshilfe?
·Üppige Spesen waren
bei Hypo gang & gäbe
NEWS: Kitzbühel-Trips,
Jagdausflüge und Feten
·Sumpf um Kärntner Hypo wird noch tiefer
Neue Vorwürfe gegen Schmidt und Rumpold
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Bund zeichnet Zuschuss von 450 Mio. Euro ab
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NEWS: Millionenschwere
Honorare für Kirchler
Der frühere Chef der Bayerischen Landesbank, Werner Schmidt, der der Untreue und des Betrugs verdächtigt wird, soll dem Vorstand der BayernLB ein im Oktober 2006 von seinem Stab verfasstes sehr kritisches Dossier zur Lage der Hypo Alpe-Adria Bank International AG vorenthalten haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe. In dem Dossier sei der Verdacht geäußert worden, das Land Kärnten suche einen raschen Verkaufsabschluss, "bevor Probleme offenkundig werden".
Das mit 6. Oktober 2006 datierte Dokument sei im Vorstand nie diskutiert worden, wie Schmidts ehemaliger Vorstandskollege Gerhard Gribkowsky bei einer Einvernahme vor der Staatsanwaltschaft München I am 2. Februar 2010 ausgesagt habe, heißt es in dem Bericht. Das Protokoll liege "profil" vor.
Einen weiteren Handlungsstrang im Polit-Thriller um die Kärntner Hypo griff die Tageszeitung "Der Standard" auf. Dem Bericht zufolge soll der frühere FPÖ-Bundesgeschäftsführer Gernot Rumpold ein Kreditgeschäft eingefädelt haben, mit dem die Hypo um fast 4 Mio. Euro geschädigt wurde - 417.000 Euro soll Rumpolds PR-Agentur im Jahr 2005 kassiert haben. Dabei ging es um den geplanten, aber nie realisierten Erlebnispark "Paradiso Museum und Kulturpark" von Michael und Stephan Messner, Sohn und Stiefsohn des Malers Ernst Fuchs. Zwei Jahre zuvor habe bereits die Bank Austria den Messners einen Kredit über 400.000 Euro eingeräumt und das Geld nicht zurückerhalten.
(apa/red)
